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Massive Belastung 06.05.2020 17:21:00

UniCredit weist für Bank Austria im 1. Quartal 58 Mio. Verlust aus

UniCredit weist für Bank Austria im 1. Quartal 58 Mio. Verlust aus

Für das erste Quartal wies die Konzernmutter für die Bank Austria einen Verlust in Höhe von 58 Mio. Euro aus. Im Vorjahresquartal standen noch plus 67 Mio. Euro zu Buche, wie aus dem Quartalsbericht vom Mittwoch hervorgeht.

Höhere Vorsorgen für Kreditrausfälle lasteten auf dem Ergebnis. So stellte die Bank für faule Kredite 85 Mio. Euro zurück. Davon seien 48 Mio. Euro den erwarteten Folgen der Coronakrise zuzurechnen. Die Bank Austria habe bisher 1,4 Mrd. Euro an 8.000 Kreditkunden gestundet, geht aus dem Bericht der Bank hervor.

Operativ brach das Ergebnis um 95,6 Prozent von 107 Mio. auf 5 Mio. Euro ein. Die Erträge fielen um 3,5 Prozent auf 342 Mio. Euro, wobei der Zinsüberschuss im Jahresvergleich um 7,5 Prozent auf 155 Mio. Euro zurückkam. Die Einnahmen aus Gebühren legten dagegen um 10,7 Prozent auf 160 Mio. Euro zu. Nach einer guten Performance im Jänner und März seien die Gebühren im März jedoch von der Coronavirus-Pandemie beeinflusst worden.

Die Kostenquote - das Verhältnis der Kosten zu den Einnahmen (Cost-Income-Ratio) - verschlechterte sich im Jahresabstand von 71 Prozent auf 73,7 Prozent.

In der UniCredit-Österreich-Division sind mit dem Privat- und Firmenkundengeschäft auch die Geschäfte mit gehobenen Privatkunden enthalten, aber nicht das hierzulande getätigte Corporate/Investmentbanking.

(Schluss) bel/rf

APA

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Bildquelle: Tupungato / Shutterstock.com,UniCredit