Auf Beobachtungsliste 29.05.2019 11:36:41

US-Regierung sieht China weiter nicht als Währungsmanipulator

US-Regierung sieht China weiter nicht als Währungsmanipulator

In dem halbjährlichen Bericht des Finanzministeriums an den Kongress wurde kein Land als Währungsmanipulator bezeichnet. China wurde aber aufgefordert, Schritte zu unternehmen, um eine anhaltende Schwächung der Währung zu vermeiden.

Der Bericht wurde in der Nacht zum Mittwoch veröffentlicht. Allerdings befindet sich China weiterhin auf der sogenannten Beobachtungsliste, in der Länder geführt werden, die einige der Kriterien für Währungsmanipulation erfüllen. In dieser Rubrik tauchen neben China auch Deutschland und Japan auf.

Der Bericht sollte eigentlich Mitte April vorgelegt werden. Allerdings seien die Kriterien verändert worden, was zu einer Verzögerung geführt habe, sagte ein Vertreter des US-Finanzministeriums vor Journalisten. Bereits in früheren Berichten war das Ministerium zu der Erkenntnis gelangt, dass es keine Beweise für eine chinesische Manipulation der eigenen Währung gebe.

Die USA befinden sich seit geraumer Zeit mit China in einem Handelskonflikt, der in den vergangenen Monaten mehrfach eskaliert war. Beide Länder hatten sich gegenseitig mit Strafzöllen überzogen. Gleichzeitig finden aber Handelsgespräche statt mit dem Ziel, den Handelsstreit der beiden größten Volkswirtschaften der Welt zu beenden.

/jkr/jsl/fba

WASHINGTON/FRANKFURT (dpa-AFX)

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