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Angebot reduziert 09.10.2017 10:47:48

Verhandlungen zwischen Air Berlin und easyJet droht angeblich das Aus

Verhandlungen zwischen Air Berlin und easyJet droht angeblich das Aus

Der Grund ist, dass die Briten ihr ursprüngliches Angebot in Höhe von rund 50 Millionen Euro reduziert haben, wie die B.Z. am späten Sonntagabend unter Berufung auf Air-Berlin-Kreise berichtete.

Unter anderem wollen Lufthansa und easyJet demnach gleiche Slots in Düsseldorf und Tegel, es fänden sich dazu aber keine Kompromisse. "Findet man für eine Sache eine Lösung, wird woanders ein neues Problem aufgemacht", zitierte die Zeitung einen namentlich nicht genannten Manager.

Bei Air Berlin glaube man nicht mehr an unterschriftsreife Verträge mit easyJet bis zum 12. Oktober, wie es bisher geplant sei, berichtet das Blatt weiter. Darum sei auch die Bieterfrist für den Technikbereich von Air Berlin bis zur nächsten Woche verlängert worden.

Offenbar keine Transfergesellschaft

Derweil sollten übereinstimmenden Medienberichten zufolge am Montag bei Air Berlin die Sozialplanverhandlungen beginnen. Laut Betriebsrat müssen demnach mindestens 1.400 Mitarbeiter mit einer Kündigung rechnen. Bereits in dieser Woche soll es Job-Messen am Standort Berlin geben, auf denen sich Unternehmen wie Zalando oder die Deutsche Bahn nach interessierten Air-Berlin-Mitarbeitern umschauen.

Auf Unterstützung durch eine Transfergesellschaft können die von Kündigung bedrohten Mitarbeiter offenbar nicht rechnen. Die Finanzierung eines solchen Hilfsinstruments für die Arbeitnehmer sei nicht Gegenstand der Verhandlungen, die noch bis zum 12. Oktober mit der Lufthansa und easyJet exklusiv geführt werden, berichtete die Berliner Morgenpost aus "informierten Kreisen".

BERLIN (Dow Jones)

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Bildquelle: Air Berlin

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