Dank SUV-Nachfrage 11.01.2019 11:03:44

VW-Konzern erreicht 2018 ein Absatzwachstum

VW-Konzern erreicht 2018 ein Absatzwachstum

Mit Produkt-Offensiven haben es die Wolfsburger nach eigenen Angaben geschafft, die Risiken in einzelnen Regionen mehr als auszugleichen.

Im Dezember rutschten die Verkäufe allerdings besonders in Europa, inklusive Deutschland, deutlich ab. Weil es allerdings in der Zwölfmonats-Betrachtung gut lief, erzielte der Konzern auf dem europäischen Markt ein Wachstum von 1,2 Prozent. Für 2018 wies Volkswagen konzernweit unter anderem mit den Marken VW, Audi, Skoda, Seat und Porsche einen Verkauf von 10,83 Millionen Autos aus. Das war ein Wachstum von 0,9 Prozent zum Jahr 2017.

Christian Dahlheim, Leiter Volkswagen Konzern Vertrieb sagte zu dem Jahresresümee: "Das Jahr 2018 hat es uns besonders in der zweiten Hälfte in einigen Regionen nicht leicht gemacht". Im Jahr 2019 werde der Gegenwind für das Geschäft angesichts der geopolitisch volatilen Entwicklungen nicht schwächer. Er sieht den Volkswagen Konzern aber für die kommenden Herausforderungen jedoch "gut aufgestellt". "Wir blicken optimistisch in die Zukunft", so Dahlheim.

2018 erreichte der Volkswagen-Konzern in der Region Asien-Pazifik mit 4,55 Millionen Fahrzeugauslieferungen ein Wachstum von 0,9 Prozent. Auf dem chinesischen Markt habe sich die gesamtwirtschaftliche Stimmung im Laufe des zweiten Halbjahres durch den Handelsstreit eingetrübt. Die Kaufzurückhaltung der Kunden habe sich entsprechend dämpfend auf den gesamten Automarkt ausgewirkt, der 2018 erstmals seit Jahren rückläufig war. Der Volkswagen Konzern wies in China für das Gesamtjahr ein Absatzwachstum von 0,5 Prozent aus. Im Dezember sackten die Verkäufe im Reich der Mitte um 12,5 Prozent ab.

In der Region Europa lieferten die Marken des Volkswagen Konzerns 2018 insgesamt 4,38 Millionen Fahrzeuge aus. Dabei wuchs der Konzern in Zentral- und Osteuropa besonders stark. Hier wurde mit 797.200 ausgelieferten Fahrzeugen ein Plus von 7,1 Prozent erzielt. Den Anstieg führte der Konzern auf die Entwicklung in Russland zurück, wo die Auslieferungen um 19,8 Prozent kletterten. In Westeuropa schloss der Konzern, auch wegen der Einbußen durch die WLTP-Umstellung der Flotten, auf Vorjahresniveau ab. In Deutschland blieben die Konzernmarken mit 1,28 Millionen ausgelieferten Fahrzeugen 0,1 Prozent hinter dem Vorjahresniveau.

FRANKFURT (Dow Jones)

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