Berkshire Hathaway Aktie

Berkshire Hathaway für 0 Euro bei ZERO ordern (zzgl. Spreads)

WKN DE: A0YJQ2 / ISIN: US0846707026

<
News + Analysen
News + Adhoc
Analysen
Kursziele
>
<
Unternehmen
Termine
Profil
>
<
zugeh. Wertpapiere
Zertifikate
Optionsscheine
Knock-Outs
>
<
Aktion
Portfolio
Watchlist
>
Buffett warnt 20.08.2026 17:09:42

Warren Buffett schlägt Alarm: Zehn Worte stellen die Börsen-Hausse infrage

Warren Buffett schlägt Alarm: Zehn Worte stellen die Börsen-Hausse infrage

  • Warren Buffett warnt vor Zockerei am Aktienmarkt
  • Der nach ihm benannte Marktindikator klettert auf ein Rekordniveau
  • Berkshire Hathaway wird nach Jahren des Verkaufens plötzlich wieder zum Käufer

Warren Buffett hat in einem CNBC-Interview mit Becky Quick eine knappe, aber deutliche Warnung an die Aktienmärkte formuliert: Es sei schwierig, Wert zu finden, wenn alle lieber zocken würden. Gleichzeitig zeigt der nach ihm benannte Buffett-Indikator, das Verhältnis von Marktkapitalisierung zu Wirtschaftsleistung, mit knapp 238 Prozent ein Allzeithoch. Für Anleger rückt damit die Frage in den Fokus, wie Warren Buffetts Holding Berkshire Hathaway selbst mit der aufgeheizten Marktlage umgeht.

Börsenlegende Warren Buffett: Zehn Worte mit Nachhall

"It's tough to find value when everybody is preferring gambling". Mit diesem Satz beschrieb Warren Buffett im CNBC-Interview mit Becky Quick die Schwierigkeit, in der aktuellen Marktlage noch attraktive Bewertungen zu finden. Im selben CNBC-Interview hat Buffett zuvor geschildert, dass sich ihm zeitweise Gelegenheiten geradezu aufgedrängt hätten, bevor er die Anleger mit Zockern verglich. Der Vergleich ist nicht neu: Bereits bei der Hauptversammlung von Berkshire Hathaway im Mai 2026 hatte Buffett den Aktienmarkt als "eine Kirche mit angeschlossenem Casino" beschrieben und ergänzt, man habe "noch nie eine derart zockerhafte Stimmung" erlebt.

Dass solche Warnungen historisch nicht folgenlos blieben, zeigt laut Motley Fool ein Blick zurück: Als Buffett im April 2022 einen ähnlichen Gambling-Vergleich zog, geriet der S&P 500 binnen zwei Monaten in eine Korrektur. Auch als der Buffett-Indikator Ende 1999 und Anfang 2000 erstmals die 200-Prozent-Marke erreichte, platzte kurz danach die Dotcom-Blase. Im November 2021 näherte sich der Indikator erneut dieser Schwelle, wenige Wochen später begann ein Bärenmarkt.

Rekordwert beim Buffett-Indikator

Der Buffett-Indikator, der die gesamte Marktkapitalisierung des US-Aktienmarktes ins Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt setzt, kletterte ach Angaben von Motley Fool bis August 2026 auf knapp 238 Prozent und damit auf ein neues Allzeithoch. Selbst auf dem Höhepunkt der Dotcom-Blase im Jahr 2000 erreichte der Wert nach dieser Einordnung lediglich 150 Prozent. Buffett selbst hatte bereits 2001 im Magazin Fortune gewarnt, dass man beim Überschreiten der 100-Prozent-Marke und insbesondere der 200-Prozent-Marke "mit dem Feuer" spiele.

Parallel notiert der Shiller-CAPE-Kennwert für den S&P 500 laut Motley Fool über 41 Punkten, ein Niveau, das zuvor nur Ende 1999 und Anfang 2000 kurzzeitig erreicht wurde. Beide Kennziffern deuten aus Sicht des Portals auf eine historisch angespannte Bewertungslage hin, auch wenn sie keine exakte Zeitprognose für einen Marktrückgang liefern.

Berkshire Hathaway kauft wieder Aktien

Während Buffett öffentlich vor der Marktstimmung warnt, hat Berkshire Hathaway selbst die Richtung geändert: Im zweiten Quartal 2026 wurde die Holding erstmals seit 14 Quartalen wieder zum Netto-Käufer von Aktien und investierte laut CNBC netto knapp 20 Milliarden Dollar. CEO Greg Abel, der zu Jahresbeginn 2026 die Führung von Buffett übernahm, begann damit, den zuvor auf einen Rekordwert von 397,4 Milliarden Dollar angewachsenen Cash-Bestand einzusetzen, der bis Ende Juni auf 365,5 Milliarden Dollar sank. Größter Einzelposten der Zukäufe war die Google-Mutter Alphabet. Buffett habe die Alphabet-Käufe laut Motley Fool selbst initiiert und in einem früheren CNBC-Interview betont, eng mit Abel zusammenzuarbeiten: Er tue nichts, was dieser nicht billige.

Zusätzlich kaufte Berkshire Hathaway im zweiten Quartal eigene Aktien im Volumen von rund 4,5 Milliarden Dollar zurück, was den Sechsmonatswert auf etwa 4,8 Milliarden Dollar summierte. Der Nettogewinn stieg im gleichen Quartal auf 25,67 Milliarden Dollar von 12,37 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor, getrieben unter anderem durch Investmentgewinne von 12,68 Milliarden Dollar. Berkshire selbst betonte in der Mitteilung, die Kurzangaben zum Quartal seien für eine fundierte Anlageentscheidung nicht ausreichend und verwies auf den vollständigen Quartalsbericht.

Bettina Schneider, Redaktion finanzen.at

Dieser Text dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageempfehlung dar. Die finanzen.net GmbH schließt jegliche Regressansprüche aus.

Weitere Links:


Bildquelle: Daniel Zuchnik/WireImage,Photo by Alex Wong/Getty Images

Analysen zu Berkshire Hathaway Inc. B

mehr Analysen
15.05.25 Berkshire Hathaway Buy UBS AG
05.05.25 Berkshire Hathaway Buy UBS AG
Eintrag hinzufügen
Hinweis: Sie möchten dieses Wertpapier günstig handeln? Sparen Sie sich unnötige Gebühren! Bei finanzen.net Brokerage handeln Sie Ihre Wertpapiere für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade? Hier informieren!
Es ist ein Fehler aufgetreten!

Aktien in diesem Artikel

Berkshire Hathaway Inc. B 465,05 0,32% Berkshire Hathaway Inc. B