19.11.2014 12:18:00

Wiener Kohlmarkt auf Platz 11 der teuersten Einkaufsstraßen der Welt

Mit einer monatlichen Miete von 370 Euro pro Quadratmeter rangiert der Kohlmarkt in Wien auf Platz 11 der teuersten Einkaufsstraßen der Welt. Auch Graben und Kärntner Straße sind mit Mieten von 300 Euro/m2 ein teures Pflaster, ermittelte das Immobilienberatungsunternehmen Cushman & Wakefield.

Weltweit den Spitzenplatz belegt die Upper Fifth Avenue in New York mit einer Monatsmiete von 2.485 Euro/m2. Sie verwies damit Hongkongs Causeway Bay (1.942 Euro/m2) auf den zweiten Platz. Unverändert auf Rang 3 lag die Pariser Champs ?lys?es (1.104 Euro). Mietpreissteigerungen um 25 Prozent haben die Pit Street Mall (721 Euro) in Sydney von Platz 8 auf Platz 5 klettern lassen.

Weltweit stiegen die Mieten in den Top-Einkaufslagen zwischen Oktober 2013 und September 2014 um durchschnittlich 2,4 Prozent. Die Mieten am Wiener Kohlmarkt blieben gegenüber 2013 unverändert hoch, jene in der Mariahilfer Straße sanken sogar um 10 Prozent auf 135 Euro/m2 im Monat, geht aus der Erhebung in 330 Einkaufsmetropolen in 65 Ländern hervor.

Unter den teuersten Einzelhandelsstandorten in Österreich befinden sich auch die Landstraße in Linz mit Mieten von 130 Euro/m2, Salzburgs Getreidegasse mit 125 Euro/m2 sowie die Herrengasse in Graz und die Maria Theresienstraße in Innsbruck mit je 110 Euro monatlicher Miete. Teuerster deutschsprachiger Standort ist die Bahnhofsstraße in Zürich (621 Euro/m2 im Monat) - sie rangiert im weltweiten Ranking auf Platz 9. In Deutschland liegt die Münchner Kaufingerstraße (365 Euro/m2) an der Spitze.

Der amerikanische Kontinent verbuchte mit 5,8 Prozent das stärkste Wachstum im Spitzensegment. In der Region Asien-Pazifik stiegen die Mieten im Schnitt um 3,6 Prozent, wobei sich der traditionell lebhafte Markt in Hongkong durch den Rückgang der Einzelhandelsausgaben und einem geringeren Anstieg der Touristenzahlen schwächer zeigte, analysiert Cushman & Wakefield. In Europa stiegen die Spitzenmieten durchschnittlich um 2,3 Prozent. In der EMEA-Region (Europa, Naher Osten und Afrika) lag der Anstieg bei 1,3 Prozent, was auf den starken Einbruch im Nahen Osten zurückzuführen sei.

(GRAFIK 1366-14, Format 88 x 100 mm) (Schluss) kan/ggr

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