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08.03.2016 13:38:00

Wifo: Neue Wege für EU durch soziale und ökologische Innovation

Die EU muss neue Wege zur Stärkung von Wirtschaftsdynamik und Beschäftigung finden: Diese Dynamik soll von sozialen und ökologischen Innovationen getrieben werden, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu festigen und dem Gebot ökologischer Nachhaltigkeit zu entsprechen, so das Fazit des internationalen Forschungsnetzwerks "Welfare, Wealth and Work for Europe - WWWforEurope" unter Wifo-Führung.

Dies teilte das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) am Dienstag in einer Pressemitteilung im Vorfeld einer am Abend stattfindenden Expertendiskussion "WWWforEurope: Eine neue Strategie für Europa - Dynamik durch soziale und ökologische Innovation" im Haus der Europäischen Union in Wien mit. Das aus 34 Mitgliedern bestehende Forschungsnetzwerk WWWforEurope wurde 2012 von der EU-Kommission beauftragt, Lösungsvorschläge zu Europas drängenden Problemen zu erarbeiten. Wifo-Chef Karl Aiginger hat das Ergebnis am 25. Februar im EU-Parlament vorgestellt.

Wenn die EU dynamisch ihre Stärken ausbaue, könne sie das weltweit beste wirtschaftspolitische Modell entwickeln und damit auch das aktuelle Problem der Flüchtlingsmigration eher lösen sowie den Brexit unattraktiv machen, so Aiginger laut Pressemitteilung.

Der Wohlstand Europas werde nicht durch die Senkung von Löhnen und sozialer Standards abgesichert, sondern durch simultane Anstrengungen im Bereich höherer Bildung, mehr Gleichheit der Einkommen und Vermögen und erhöhter Energieeffizienz, so die ehemalige Siemens-Top-Managerin und jetzige ÖBB-Aufsichtsratschefin Brigitte Ederer laut Pressemitteilung.

(Schluss) itz/sp/cs

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