21.10.2019 08:35:00

Wirecard geht in die Offensive - die Hintergründe!

Nachdem die Financial Times (FT) wiederholt die Bilanzierungspraktiken von Wirecard in Zweifel gezogen und damit den Aktienkurs unter Druck gebracht hat, geht der DAX-Konzern nun in die Offensive. Eine Sonderprüfung soll die Vorwürfe ein für alle Mal entkräften.Vorstand und Aufsichtsrat haben sich entschlossen, die Wirtschaftsprüfungs-Gesellschaft KPMG mit einer unabhängigen Untersuchung zu beauftragen. Damit sollen alle Vorwürfe, die von der britischen Zeitung aufgebracht wurden, umfassend und unabhängig aufgeklärt werden, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.Die Untersuchung werde unverzüglich beginnen. Die Prüfer hätten dabei „uneingeschränkten Zugang zu allen Informationen auf allen Konzernebenen“. KPMG werde zu gegebener Zeit einen Untersuchungsbericht vorlegen und sei allein dem Aufsichtsrat gegenüber verpflichtet. „Das Ergebnis dieses Berichts wird veröffentlicht“, kündigte das Unternehmen an. Wie die Prüfung voraussichtlich dauern wird, wurde zunächst nicht bekannt.Bereits am Freitag hatte es Medienberichte über die Mandatierung eines Sonderprüfers gegeben (DER AKTIONÄR berichtete). Am Wochenende hatte Aufsichtsratschef Wulf Matthias dann allerdings Zweifel an der Notwenigkeit einer solchen Untersuchung geäußert.
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