Nettoeinnahmen gesteigert 24.03.2020 14:44:00

Zukäufe treiben den Büroimmobilienkonzern Godewind an

Zukäufe treiben den Büroimmobilienkonzern Godewind an

Allerdings warnte das Unternehmen auch vor Risiken wegen der Coronavirus-Pandemie.

Für 2020 peilt der Büroimmobilienkonzern beim operativen Gewinn (Funds from Operations, kurz FFO 1) 17 bis 21 Millionen Euro an, wie der SDAX-Neuling am Dienstag in Frankfurt mitteilte. 2019 schaffte Godewind beim operativen Ergebnis den Sprung in die Gewinnzone und wies 8,9 Millionen Euro aus. 2018 hatte hier noch ein Verlust von 3,8 Millionen Euro gestanden. Auf das Jahr hochgerechnet sollen die Nettomieteinnahmen 2020 auf 33,5 bis 35,5 Millionen Euro steigen nach 32,1 Millionen Euro im Vorjahr.

Gleichzeitig warnte Godewind aber, dass vor allem die Auswirkungen des sich weltweit ausbreitenden neuartigen Coronavirus sowie die damit einhergehende weitere Entwicklung und die Effekte auf die Realwirtschaft zur Zeit nicht absehbar seien. Dies führe zu einem deutlich gestiegenen Risiko, dass es zu höheren Zahlungsausfällen und Mieterinsolvenzen kommt. Auch könnten Mietvertragsabschlüsse bei Anschlussmietverträgen und für Leerstandsflächen verzögert oder gestoppt werden.

Unter dem Strich stand 2019 ein Konzernergebnis von 187,8 Millionen Euro. 2018 hatte das Unternehmen, das Büroimmobilien in Großstädten wie Frankfurt, Düsseldorf, Hamburg und München besitzt, hier 10,1 Millionen Euro ausgewiesen.

Erst jüngst rückte Godewind Immobilien in den SDax nach, allerdings dürfte der Büroimmobilienvermieter nur ein kurzes Gastspiel im Index für Nebenwerte geben. Denn der französische Immobilienriese Covivio hat ein Übernahmeangebot für Godewind von 6,40 Euro je Aktie und damit insgesamt bis zu 718 Millionen Euro vorgelegt. Noch warten die Franzosen auf die Genehmigung der Kartellbehörden.

/mne/kro/mis

FRANKFURT (dpa-AFX)

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Bildquelle: Godewind Immobilien AG