Experten erwarten nur leicht steigende Zinsen

Für zehnjährige Euro-Anleihen sollen die Zinsen hingegen noch leicht zurückgehen. Der Kurs des Euro dürfte zum Dollar von 1,15 auf 1,21 etwas steigen, aber die Veränderungen zu anderen Währungen dürften gering bleiben.

In ihrer Prognose im Rahmen des Alpbacher Finanzsymposiums gehen die Analysten davon aus, dass am 30. Juni 2022 der Drei-Monats-Zinssatz für den Euro von derzeit -0,55 Prozent auf -0,46 Prozent steigt, aber immer noch negativ bleibt. Der 10-Jahres-Zinssatz soll hingegen von derzeit (8.10.2021) 0,19 Prozent auf 0,14 Prozent leicht zurückgehen. Der Preis für Brent-Öl geht laut Prognose von derzeit 81 auf 76 Dollar je Fass zurück. Allerdings gehen die Meinungen der vier Experten hier weit auseinander: Die Preisschätzungen für 30. Juni liegen zwischen 64 und 100 Dollar je Fass.

Die Analysten von Commerzbank, RBI, Treasury Scout und UniCredit schätzen im Schnitt, dass der Drei-Monats-Zinssatz für den Dollar mit 0,25 Prozent im Gegensatz zum Euro im Plus bleibt, der Zehn-Jahres-Zinssatz für den Dollar dürfte dann bei 1,84 Prozent liegen. Beide Werte bedeuten Anstiege im Vergleich zum aktuellen Wert.

Für Gold erwarten die Experten einen Preisanstieg von derzeit 1.758 Dollar auf 2.033 Dollar je Unze.

(GRAFIK 1306-21, Format 88 x 82 mm) tsk/gru/cs

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