Von Hans Bentzien

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihr Anleihekaufprogramm zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie (PEPP - Pandemic Emergency Purchase Programme) mit einer bisher nicht da gewesenen Flexibilität ausgestattet. Wie aus dem in der Nacht zum Donnerstag veröffentlichen Gesetz hervor geht, werden die Zentralbanken des Eurosystems beim Ankauf öffentlicher Anleihen auch Papiere mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr kaufen können.

Darüber hinaus dürfen sie im Rahmen des PEPP auch dann noch Staatsanleihen kaufen, wenn sie mehr als ein Drittel der insgesamt ausstehenden Papiere eines Staats besitzen. Weiter wichtige Punkte sind die Einbeziehung griechischer Staatsanleihen in das Programm und die Erklärung, dass sich die EZB für den Fall einer Schuldenrestrukturierung nicht als vorrangigen Gläubiger betrachtet.

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March 26, 2020 03:58 ET (07:58 GMT)

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