EZB-Wertpapierkäufe verringern sich stetig

Nach Mitteilung der EZB stiegen die Bestände an Covered Bonds und Kreditverbriefungen (ABS) in der Woche zum 6. Februar nur noch um 3,028 Milliarden Euro. In der Woche zum 30. Januar waren es 3,112 Milliarden gewesen und in der Woche zum 23. Januar 4,218 Milliarden.

Zusammen nahmen die Bestände der unter den im Herbst beschlossenen Ankaufprogrammen erworbenen Anleihen in den drei Wochen um 10,358 Milliarden Euro zu. Der größte Teil davon, 9,815 Milliarden, entfiel auf Covered Bonds, darunter deutsche Pfandbriefe. Seit Beginn des bisherigen Programms im Oktober 2014 hat die EZB pro Monat im Durchschnitt Covered Bonds und ABS für 11,4 Milliarden Euro erworben.

Am 22. Januar hatte der EZB-Rat beschlossen, dass die Zentralbanken des Euroraums entsprechend ihren EZB-Kapitalanteil kaufe sollen. Das Anfang März beginnende Programm sieht monatliche Käufe von 60 Milliarden Euro vor, worin Covered Bonds und ABS schon enthalten sind. Das bedeutet, dass die Euro-Zentralbanken monatlich Staatsanleihen für rund 50 Milliarden Euro ankaufen werden. Auf die Bundesbank entfallen gemäß EZB-Kapitalschlüssel rund 13 Milliarden Euro.

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