Das Vertrauen der Anleger in Griechenland sinkt weiter. Die Renditen auf 10-Jahres-Anleihen befanden sich am Donnerstag auf dem Weg nach oben - mit 10,721 Prozent waren sie auf einem der Höchststände in diesem Jahr und damit zu teuer für den Schuldenstaat. Dagegen konnte Österreich mit 0,292 Prozent einen neuen historischen Tiefstwert einfahren.

Die Entwicklung zu noch billigeren und damit tieferen Renditen setzte sich praktisch in der gesamten Eurozone - mit Ausnahme Griechenlands - durch. Auch Deutschland und die Niederlande mussten geringfügige Anstiege hinnehmen.

Hinter Deutschland (0,208 Prozent) rangietren die Niederlande (0,257 Prozent), Österreich (0,292 Prozent), Finnland (0,322 Prozent), Frankreich (0,417 Prozent), Belgien (0,426 Prozent), Lettland (0,699 Prozent), Irland (0,707 Prozent), Litauen (0,749 Prozent), Slowenien (0,826 Prozent), Italien (1,102 Prozent), Spanien (1,117 Prozent), Portugal (1,567 Prozent) und Nachzügler Griechenland mit 10,721 Prozent.

Keine täglichen Werte lagen von Estland, Luxemburg, Slowakei, Zypern und Malta vor.

(Schluss) jep/kre

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