TUI-Anleihegläubiger machen Weg für weitere Staatshilfen frei

Die Inhaber einer im Oktober nächsten Jahres fälligen Anleihe stimmten zu, die in den Anleihebedingungen festgelegte Begrenzung der Finanzverschuldung des Konzerns auszusetzen, wie TUI mitteilte.

Das in August vereinbarte Stabilisierungspaket über 1,2 Milliarden Euro der Förderbank KfW und des Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) stand unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Anleihegläubiger. Diese hatten in den vergangenen vier Tagen darüber abgestimmt.

Die am 26. Oktober nächsten Jahres fällige Anleihe über 300 Millionen Euro ist bislang mit 2,125 Prozent verzinst. Für ihre Zustimmung erhalten die Inhaber ab dem 1. Oktober 9,5 Prozent Zinsen jährlich sowie eine zusätzliche quartalsweise Zinszahlung von 2,0 Prozent des Gesamtnennbetrags der Anleihe ab April 2021.

Außerdem verpflichtet sich die TUI AG zu einer vorzeitigen (vollständigen oder teilweisen) Rückzahlung der Anleihe aus bestimmten zusätzlichen aufgenommenen Finanzmitteln, soweit solche Finanzmittel insgesamt mindestens 150 Millionen Euro betragen.

FRANKFURT (Dow Jones)

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Bildquelle: TUI AG
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