NEW YORK (dpa-AFX) - US-Staatsanleihen sind am Donnerstag mit deutlichen Kursgewinnen in den Handel gestartet. Nach dem handelsfreien Mittwoch sorgte spürbarer Pessimismus im Handelsstreit zwischen den USA und China für Belastung. Auslöser war die Verhaftung der Huawei-Finanzchefin in Kanada auf Geheiß der USA. Der Vorfall löste Zweifel an der jüngsten Annäherung im Handelskonflikt aus, die zuvor die Börsen gestützt hatte.

Als Folge der neuerlichen Skepsis gehen die Zinserwartungen an die US-Notenbank wieder zurück. Wie aus Terminkontrakten hervorgeht, beginnen die Marktteilnehmer zu zweifeln, ob die Fed im kommenden Jahr überhaupt nochmal ihren Leitzins erhöhen wird. Seit Ende 2015 hat die amerikanische Notenbank die Zinsen in acht Schritten auf aktuell 2,0 bis 2,25 Prozent angehoben. Für Mitte Dezember wird mit einer weiteren Anhebung um einen 0,25 Prozentpunkte gerechnet.

Zweijährige Anleihen stiegen um 3/32 Punkte auf 100 Punkte. Sie rentierten mit 2,73 Prozent. Fünfjährige Anleihen erhöhten sich um 8/32 Punkte auf 100 21/32 Punkte. Ihre Rendite betrug 2,73 Prozent. Richtungsweisende zehnjährige Staatsanleihen stiegen um 13/32 Punkte auf 102 7/32 Punkte und rentierten mit 2,87 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von 30 Jahren erhöhten sich um 28/32 Punkte auf 104 24/32 Punkte. Sie rentierten mit 3,13 Prozent./bgf/jkr/jha/

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