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   FRANKFURT (Dow Jones)--Die geplante Einschränkung des Handels mit finanziellen Differenzkontrakten (CFDs) dürfte die Commerzbank nach Einschätzung ihres Finanzchefs kaum treffen. Er sehe die Bank "gut gerüstet" und erwarte "keine nennenswerten Effekte", sagte der Manager in einer Telefonkonferenz. Die Direktbank-Tochter Comdirect bietet CFD-Kontrakte an.

   Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) hatte am Vortag angekündigt, den Verkauf von Kontrakten mit einer Nachschusspflicht an Privatkunden zu verbieten. Sie verwies auf das "unkalkulierbare Verlustrisiko", das dem Kunden entstehen könne.

   Die Commerzbank ist laut Engels bei CFDs als Market Maker aktiv, sie machten nur aber einen geringen Anteil an den Aktivitäten der Bank aus. Market Maker sind Marktteilnehmer, die für bestimmte Wertpapiere Kurse stellen und auch auf eigene Rechnung handeln. "Und die Comdirect bietet schon heute CFD-Modelle mit und ohne Nachschusspflicht an", fügte Engels hinzu.

   Die Bafin hat den Anbietern von CFDs mit Nachschusspflicht drei Monate Zeit gegeben, ihre Geschäftsmodelle anzupassen.

   Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

   DJG/mgo/cbr

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   May 09, 2017 05:52 ET (09:52 GMT)

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