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Bulle bleibt optimistisch 14.02.2026 22:39:00

Dan Tapiero bullish: Dieses Kursziel sieht er für Bitcoin 2026 - Chancen auch bei Stablecoins

Dan Tapiero bullish: Dieses Kursziel sieht er für Bitcoin 2026 - Chancen auch bei Stablecoins

• Bitcoin laut Tapiero mit Kurspotenzial bis 180.000 Dollar
• Stablecoins und Tokenisierung als zentrale Wachstumstreiber
• Expertenmeinungen zum Markt bleiben deutlich gespalten

Der erfahrene Krypto-Investor Dan Tapiero zeichnet gegenüber CoinDesk ein äußerst bullisches Bild für das Krypto-Jahr 2026. Seine Prognose stützt sich auf eine Kombination aus makroökonomischen Faktoren und technologischen Entwicklungen.

Bitcoin bald bei 180.000 US-Dollar?

Beim Kryptourgestein Bitcoin lässt sich derzeit kein Aufwärtstrend ausmachen. Seit Jahresstart hat sich die Kryptowährung enorm verbilligt, vor allem innerhalb der ersten Februarwoche rutschte der Kurs der größten Kryptowährung laut "CoinMarketCap" von rund 82.000 US-Dollar zeitweise auf gut 68.000 US-Dollar ab. In Summe ist damit seit Jahresbeginn eine Abwärtstendenz auszumachen. Doch der Gründer, Managing Partner und CEO von 50T Funds glaubt, dass dies im weiteren Jahresverlauf nicht so bleiben wird. Tapiero erwartet, dass der Bitcoin im aktuellen Zyklus bis auf 180.000 US-Dollar steigen und sich damit mehr als verdoppeln kann. Bei seiner bullishen Einschätzung verweist der Investor auf eine Kombination aus steigender Nachfrage und geldpolitischen Veränderungen. "Das ist nur eine Korrektur … der Tiefpunkt ist erreicht", kommentierte er Ende Januar die eher enttäuschende Preisentwicklung - seitdem ging es jedoch noch weiter abwärts.

Als künftigen Haupttreiber für Bitcoin und Co. nannte Tapiero gegenüber CoinDesk die weltweit sinkenden Zinssätze sowie massive staatliche Investitionen in die Infrastruktur für Künstliche Intelligenz. Diese Faktoren würden zu einer Abwertung von Fiat-Währungen - einschließlich des US-Dollars - führen, was wiederum Vermögenswerte wie Bitcoin begünstige.

Massive Chancen bei Stablecoins

Doch auch fernab der weltgrößten Kryptowährung sieht Tapiero Chancen für Anleger und bewertet dabei das Jahr 2026 als eine Ära der Infrastruktur. Die größten Wachstumschancen im Krypto-Sektor verortet er in der Popularisierung von Stablecoins sowie in der Tokenisierung von Vermögenswerten. Auch die Verschmelzung von Blockchain und Künstlicher Intelligenz sowie On-Chain-Prognosemärkte (Prediction Markets) hebt er als vielversprechende Sektoren hervor.

Weniger optimistisch zeigt sich der Investor hingegen gegenüber sogenannten "Crypto Treasury Companies", also Unternehmen wie Michael Saylors Strategy, die Kryptowährungen lediglich in ihrer Bilanz halten. Tapiero warnte davor, dass dieser Trend wenig echte Innovation mit sich bringe und mahnte zur Vorsicht.

"Der Grund, warum Stablecoins, Zahlungen und der Finanzsektor so schnell an Bedeutung gewinnen, liegt darin, dass es den Menschen in erster Linie um Geld geht", zitiert CoinDesk den Experten, der zeitgleich auch einen konkreten Investitions-Rat für Anleger parat hat: Wer 10.000 US-Dollar besitzen und diese 2026 in Kryptowährungen investieren möchte, der solle seiner Ansicht nach "das Geld einfach aufzuteilen zwischen Bitcoin, Ether und Solana" - in welchem Verhältnis hänge von den persönlichen Präferenzen ab.

Das trauen andere Experten dem Bitcoin für 2026 zu

Die überaus bullishe Bewertung des Kryptomarktes durch Tapiero teilen nicht alle Experten. Standard Chartered etwa hat ihre Prognosen zuletzt deutlich nach unten korrigiert. Sah man Bitcoin zuvor bis zum Ende des Jahres 2026 noch bei 300.000 US-Dollar, hält man nun nur noch 150.000 US-Dollar für möglich. Analyst Geoff Kendrick begründete dies mit einer verlangsamten Nachfrage durch ETFs und Unternehmen, betonte aber, dass der langfristige Aufwärtstrend intakt bleibe.

Bernstein-Analyst Gautam Chhugani traut dem BTC unterdessen bis um Jahresende immerhin 150.000 US-Dollar zu. Und auch in Sachen Stablecoins teilt er die Ansicht von Tapiero und prognostizierte für 2026 einen "Tokenisierungs-Superzyklus", wie "Investing.com" berichtet. Das Angebot an Stablecoins solle im Vergleich zum Vorjahr um 56 Prozent auf 420 Milliarden US-Dollar steigen. Treiber dieser Entwicklung seien Kryptomärkte, grenzüberschreitende Zahlungen und die Integration durch große Fintech-Unternehmen wie Block, Revolut und PayPal.

Redaktion finanzen.at

Dieser Text dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageempfehlung dar. Die finanzen.net GmbH schließt jegliche Regressansprüche aus.

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