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Bitcoin-Bestände 05.05.2026 23:18:00

Digitaler Familienschatz: Elons Vater bricht das Schweigen über Musks Bitcoin-Depot

Digitaler Familienschatz: Elons Vater bricht das Schweigen über Musks Bitcoin-Depot

• Errol Musk sieht Krypto als Grundlage neuer Finanzsysteme
• Er nennt große Bitcoin-Bestände innerhalb der Familie Musk
• Seiner Einschätzung nach sind Krypto-Zahlungen schneller und einfacher als klassische Banküberweisungen

Krypto als Alternative zum klassischen Finanzsystem

Errol Musk, der Vater des Tesla-Chefs Elon Musk, machte in einem exklusiven Interview mit dem Chefredakteur von BeInCrypto, Vladimir Arkhireysky, im April deutlich, dass er die bisherigen Strukturen für nicht mehr zeitgemäß hält: "Ich habe keinen Zweifel daran, dass Krypto die Zukunft des Finanzwesens sein wird. Das alte Modell hat ausgedient, es ist vorbei", sagte er. "Die neue Form des Geldmanagements ist eindeutig Krypto." Dabei stehen seine Einschätzungen in engem Zusammenhang mit aktuellen Einblicken in die Bitcoin-Bestände seiner Söhne, ergänzt durch seine eigenen praktischen Erfahrungen mit Krypto-Zahlungen, heißt es weiter.

Einblicke in die Krypto-Investitionen der Musk-Familie

Errol Musk gewährte im Interview mit BeInCrypto seltene Einblicke in die Krypto-Investitionen innerhalb seiner Familie: Demnach habe er erklärt, dass seine Söhne Elon und Kimbal Musk zusammen über 23.400 Bitcoins verfügen sollen. Eine unabhängige Bestätigung für diese Angabe liegt jedoch nicht vor. Ist diese Zahl zutreffend, würden Elon und Kimbal Musk Bitcoins im Wert von knapp 1,84 Milliarden US-Dollar besitzen (Stand: 04. Mai 2026).

Laut Daten aus Teslas Jahresbericht für das am 31. Dezember 2024 endende Geschäftsjahr, der bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC (Securities and Exchange Commission) eingereicht wurde, hielt der US-Elektroautohersteller Ende 2024 11.509 Bitcoins. Auch Elon Musks Raumfahrt-Unternehmen SpaceX hält derzeit laut Daten von BitcoinTreasuries rund 8.285 Bitcoins, wobei auch hierfür keine offizielle Bestätigung des Unternehmens vorliegt. Auf Grundlage der bekannten Bitcoin-Bestände von Tesla und SpaceX ergibt sich ein Wert von rund 1,55 Milliarden US-Dollar (Stand: 04. Mai 2026).

Bei Betrachtung der Angaben von Errol Musk und den öffentlich bekannten Bitcoin-Beständen der beiden US-Konzerne ergibt sich rechnerisch eine Differenz von 3.606 Bitcoins, die aktuell einem Wert von rund 283,6 Millionen US-Dollar entsprechen würden (Stand: 04. Mai 2026). Daraus lässt sich jedoch nicht verlässlich ableiten, ob und in welchem Umfang private Bestände existieren.

Persönliche Erfahrungen mit internationalem Zahlungsverkehr

Seine Überzeugung von den Vorteilen digitaler Währungen leitet Errol Musk auch aus eigenen Erfahrungen im internationalen Zahlungsverkehr ab. So beschreibt er im Interview mit BeInCrypto klassische Banküberweisungen über Ländergrenzen hinweg als "praktisch unmöglich", während Transaktionen mit Kryptowährungen seiner Darstellung nach deutlich schneller und unkomplizierter abgewickelt werden können: "Es ist eine erstaunliche Form des Geldtransfers. Wenn ich zum Beispiel in Südafrika bin und über eine Bank Geld aus den USA transferieren möchte, ist das unmöglich. Sie machen es über die Bank so gut wie unmöglich. Wenn ich mich dagegen an meine Freunde aus dem Krypto-Bereich wende, erledigen sie das sofort, kein Problem", sagte er gegenüber BeInCrypto.

Zwischen Überzeugung und Zurückhaltung

Trotz seiner klar formulierten Überzeugung räumte Musk während des Interviews mit BeInCrypto ein, bislang keine eigenen digitalen Vermögenswerte zu besitzen. Er bezeichnete sich selbst als "altmodisch", betonte jedoch zugleich sein Interesse, sich künftig intensiver mit dem Thema auseinander setzen zu wollen: "Was ich darüber weiß, ist wenig, aber es ist etwas Großes. Ich bin noch altmodisch. Ich habe eine Bankkarte", sagte er. "Insgesamt bin ich kein Experte, aber es ist eindeutig faszinierend."

Svenja Polonyi, Redaktion finanzen.at

Dieser Text dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageempfehlung dar. Die finanzen.net GmbH schließt jegliche Regressansprüche aus.

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