Währungen schwächer 14.03.2019 09:53:00

So reagieren Euro und Pfund auf die anhaltende Brexit-Unsicherheit

So reagieren Euro und Pfund auf die anhaltende Brexit-Unsicherheit

Am Vormittag kostete ein Euro 1,1327 US-Dollar und damit etwa so viel wie am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochnachmittag auf 1,1303 Dollar festgesetzt.

Das britische Pfund hält sich trotz des festgefahrenen Brexits erstaunlich gut. Am Mittwoch war das Pfund zum Dollar auf den höchsten Stand seit vergangenen Juni und zum Euro auf den höchsten Stand seit Mai 2017 gestiegen. Am Vormittag zeigte sich das Pfund nach der Brexit-Abstimmung am Mittwoch allerdings etwas schwächer.

"Nachdem die gestrigen Geschehnisse nicht nur Beobachter, sondern auch die Abgeordneten des britischen Parlamentes zwischenzeitlich in totaler Verwirrung zurück ließen, ist es nicht weiter verwunderlich, dass auch der Markt nicht so richtig weiß, was er aus den neuesten Entwicklungen machen soll", schrieb Esther Reichelt, Analystin der Commerzbank. Die britischen Abgeordneten hatten sich am Vorabend gegen einen Brexit ohne Abkommen ausgesprochen.

"Genau zu wissen, was man nicht will, gilt bekanntlich als erster Schritt in die richtige Richtung - ob dies im Falle Brexit auch hält, scheint momentan jedoch fraglich", kommentierte BayernLB-Analystin Charlotte Heck-Parsch. An diesem Donnerstag soll das Unterhaus über eine Verschiebung des Ende März anstehenden Brexit abstimmen. Wie lange die Verlängerung ausfallen soll und ob die EU diesem Vorhaben zustimmt, ist völlig offen.

/niw/bgf/jha/

FRANKFURT (dpa-AFX)

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