Rückzug aus Rentenfonds 09.09.2019 14:19:00

Heimische Fondsindustrie verwaltete höheres Milliarden-Vermögen

Heimische Fondsindustrie verwaltete höheres Milliarden-Vermögen

Insgesamt belief sich das verwaltete Vermögen auf 185,2 Mrd. Euro, 6,6 Prozent oder 11,5 Mrd. Euro mehr als zum Jahresanfang, wie die Finanzmarktaufsicht (FMA) am Montag mitteilte. "Der Großteil des Anstiegs resultiert dabei aus Kurswertgewinnen", heißt es in der Aussendung.

Knapp eine halbe Milliarde Euro (497 Mio.) kam indessen aus der Zeichnung neuer Fondsanteile. Insgesamt wurden 2.065 Fonds verwaltet, davon waren mit 1.106 mehr als die Hälfte Mischfonds (Volumen: 77,6 Mrd. Euro), 477 Rentenfonds (61,9 Mrd.), 333 Aktienfonds (29,8 Mrd.) und 60 kurzfristige Rentenfonds (6,0 Mrd.). Weiters wurden 17 Immobilienfonds, 30 Private Equity Fonds und 42 sonstige Fonds verwaltet.

"Langfristig ist zu beobachten, dass die Anleger verstärkt in Aktien-, Misch-, sowie Immobilienfonds investieren und sich gleichzeitig aus Rentenfonds zurückziehen", schreibt die FMA in ihrem Bericht. Im Halbjahr legte das verwaltete Volumen bei den Mischfonds (plus 7,6 Prozent), Rentenfonds (plus 3,0 Prozent) und Aktienfonds (plus 15 Prozent) klar zu, dagegen ging das Volumen bei den kurzfristigen Rentenfonds um 4,8 Prozent zurück. Mit einem Volumen von 9,1 Mrd. Euro verzeichneten auch die Immobilienfonds ein Plus von 6,7 Prozent.

Besonders beliebt waren außerdem Nachhaltigkeitsfonds mit dem österreichischen Umweltzeichen 49, in dieser Kategorie stieg das Fondsvermögen im ersten Halbjahr um 39,5 Prozent oder 2,3 Mrd. auf insgesamt 8,07 Mrd. Euro, wie aus der FMA-Aussendung hervorgeht.

(Schluss) bel/gru

WEB http://www.fma.gv.at

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