Entschluss gefasst 05.04.2019 13:16:00

Norwegischer Staatsfonds soll Anleihen aus Schwellenländern meiden

Norwegischer Staatsfonds soll Anleihen aus Schwellenländern meiden

Dies gab das norwegische Finanzministerium am Freitag bekannt. Staats- und Unternehmensanleihen der Länder Chile, Israel, Malaysia, Mexiko, Polen, Russland, Südkorea, Thailand, Tschechische Republik und Ungarn sollen demnach aus dem Index fliegen, an dem der Fonds seine Anlagestrategie ausrichtet.

Dem Fonds soll es allerdings weiterhin gestattet sein, bis zu 5 Prozent seines Anleiheportfolios in Schwellenländern anzulegen. Der jetzige Entschluss bleibt hinter dem Vorschlag des Fonds zurück, Anleihen nur noch in den Währungen Euro, US-Dollar und britisches Pfund zu halten. In diesem Fall hätte der Fonds auch nicht mehr in Anleihen anderer großer Industrieländer wie etwa Japan investieren dürfen, soweit diese auf die jeweilige Heimatwährung lauten.

Der norwegische Pensionsfonds speist sich zu großen Teilen aus den Einnahmen des Ölverkaufs des rohstoffreichen Landes. Seine Anlageerlöse sollen auch der Altersvorsorge der norwegischen Bevölkerung zugute kommen. Er hat ein Volumen von etwa einer Billion US-Dollar. Rund 30 Prozent davon sind in festverzinsliche Wertpapiere investiert.

/bgf/jkr/fba

OSLO/FRANKFURT (dpa-AFX)

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Bildquelle: Dieter Spannknebel/Getty Images,Flashpop/Getty Images

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