11.09.2019 13:00:00

Zwangsversteigerungen von Immobilien 2018 stark rückläufig

2018 sind deutlich weniger Immobilien und Grundstücke zwangsversteigert worden als im Jahr davor. Die Zahl der anberaumten Termine ging um 18 Prozent auf rund 1.400 zurück, wie das Wiener Immobilienmarktforschers SmartFacts Data Services GmbH heute, Mittwoch, bekanntgab. Das Schätzwertvolumen habe sich im Jahresabstand um 6,2 Prozent auf 325 Mio. Euro verringert.

Die Erhebung verdeutlicht einen spürbaren Preisanstieg bei Grundstücken: Denn in diesem Segment erhöhte sich das Schätzwertvolumen - bereinigt um Sondereffekte ("untypische Einzelereignisse") - um 21,8 Prozent, unbereinigt betrug das Plus 64,3 Prozent. Bei Wohnimmobilien hingegen verringerte sich das Schätzwertvolumen um 9 Prozent, bei Gewerbeimmobilien um 15 Prozent.

Die Zahl der Versteigerungstermine sank in allen drei Kategorien - am stärksten war der Rückgang bei Wohnimmobilien (minus 22,9 Prozent); bei Gewerbeimmobilien gab es im abgelaufenen Jahr um 16,1 Prozent weniger Auktionen und bei Grundstücken um 1,3 Prozent weniger als 2017.

(Schluss) kre/bel

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