12.11.2022 14:09:40

Lemke will offenbar kein Fracking und LNG-Gas nur zur Not

FRANKFURT (Dow Jones)--Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) hat sich in der Debatte um Fracking in Deutschland zur Gasgewinnung klar gegen einen solchen von der FDP geforderten Schritt ausgesprochen. Es gebe keinen Vorteil, sagte Lemke der Düsseldorfer "Rheinischen Post" und ergänzte: "Das sogenannte unkonventionelle Fracking ist in Deutschland verboten, nicht zuletzt wegen der möglichen Gefahren für das Grundwasser und des extrem hohen Wasserverbrauchs." Mit Blick auf den Import von Frackinggas aus dem Ausland sagte sie: "Ich würde nicht sagen, dass der Import von LNG-Gas in Ordnung oder gut ist. Er ist aber kurzfristig notwendig, weil uns Russland mit der Energieversorgung erpressen will. Das dürfen wir nicht zulassen." Es sei deshalb besser, jetzt auf bestehende Förderstätten zurückzugreifen, statt neue Strukturen zu errichten.

Angesichts des Werbens von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) für die Ausbeutung eines noch unerschlossenen Erdgasfeldes im Senegal sagte sie: "Um das Pariser Abkommen einzuhalten, müssen wir aus allen fossilen Energien aussteigen. Deutschland unterstützt deshalb viele Länder beim Ausbau der erneuerbaren Energien oder beim Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur. Das hat Priorität. Die Erschließung neuer Gasfelder sollte möglichst vermieden werden."

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