Gold auf Achtmonatshoch 31.01.2019 13:33:47

WGC: 2018 extreme Gold-Nachfrage der Zentralbanken

WGC: 2018 extreme Gold-Nachfrage der Zentralbanken

Zuletzt war das Edelmetall Mitte Mai 2018 so teuer. Rückenwind kommt von den taubenhaften Aussagen der US-Notenbank, mithin einer erwarteten Pause bei den Zinserhöhungen. Dadurch gewinnt Gold, das als Anlage keine Zinsen abwirft, relativ an Attraktivität.

Daneben erhält es Auftrieb vom schwachen Dollar, der seinerseits unter dem zunächst für beendet erklärten Zinserhöhungszyklus leidet, wie die Rohstoffexperten der Commerzbank ausführen. Sollte der Fed-Zinserhöhungszyklus tatsächlich jetzt schon beendet sein, könne die von den Devisenexperten des Hauses erwartete Dollarschwäche schneller kommen als bislang unterstellt. Und dann dürfte wohl auch Gold schneller und stärker steigen.

Derweil hat das World Gold Council (WGC) am Donnerstag berichtet, dass die globale Goldnachfrage 2018 um 4 Prozent gestiegen ist auf 4.345 Tonnen. Dies sei der höchste Wert seit fünf Jahren. Vor allem eine extreme und überraschend starke Nachfrage seitens der Zentralbanken habe hier gewirkt. Laut WGC hätten die Zentralbanken 652 Tonnen Gold gekauft, 74 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Dies sei die größte Menge seit dem Ende des Bretton-Woods-Systems Anfang der 1970er Jahre.

Größter Goldkäufer sei einmal mehr die russische Zentralbank gewesen. Erhöhte geopolitische und wirtschaftliche Unsicherheiten hätten laut WGC dabei die Zentralbanken zu den Goldkäufen veranlasst, so die Commerzbank-Analysten.

FRANKFURT (Dow Jones)

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Bildquelle: ded pixto / Shutterstock.com,Brian A Jackson / Shutterstock.com,Marc Darchinger/Deutsche Bundesbank

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