ATX 3 318 0,1%  Dow 23 430 0,3%  Nasdaq 6 309 -0,1%  Euro 1,1733 0,0% 
ATX P 1 670 0,0%  EStoxx50 3 561 0,4%  Nikkei 22 262 -0,6%  CHF 1,1656 0,0% 
DAX 13 059 0,5%  FTSE100 7 389 0,1%  Öl 62,2 -0,9%  Gold 1 278 0,3% 

Goldpreis

Kurse + Charts + Realtime Nachrichten zugeh. Wertpapiere anzeigen in Währung
Snapshot Chart (groß) Nachrichten Zertifikate Euro
Historisch Chartvergleich Optionsscheine Dollar
Realtimekurs Knock-Outs Schweizer Franken

26.08.2017 15:28:35

Goldpreis im Fokus

COT-Report: Gold - Optimismus der Terminspekulanten ungebrochen


Zum fünften Mal in Folge sind Terminspekulanten laut aktuellem Commitments of Traders-Report der US-Aufsichtsbehörde CFTC bei Gold-Futures deutlich optimistischer geworden.

von Jörg Bernhard

Außerdem erhöhte sich das allgemeine Interesse an Gold-Futures (Open Interest), ablesbar an der Anzahl offener Kontrakte, in der Woche zum 22. von 477.921 auf 500.443 Kontrakte (+4,7 Prozent). Bei der kumulierten Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) großer und kleiner Terminspekulanten war im Berichtszeitraum ein Anstieg von 196.631 auf 219.918 Kontrakte (+11,8 Prozent) registriert worden, den höchsten Stand seit vier Monaten. Zum einen erhöhte sich die Netto-Long-Position der Großspekulanten (Non-Commercials) von 187.734 auf 208.438 Futures (+11,0 Prozent). Zum anderen war unter Kleinspekulanten (Non-Reportables) ein Zuwachs der Netto-Long-Position von 8.897 auf 11.480 Kontrakte (+29,0 Prozent) zu beobachten.

Turbulenzen nach Draghi-Rede

Der Goldpreis bewegte sich in der abgelaufenen Handelswoche wegen des internationalen Notenbankertreffens in Jackson Hole (Wyoming) zunächst in einer ausgesprochen engen Tradingrange. Das Thema des von Donnerstag bis Samstag stattfindenden Symposiums lautete: Unterstützung einer dynamischen Weltwirtschaft. Für Hochspannung sorgten vor allem die beiden Reden von Fed-Chefin Yellen und EZB-Präsident Draghi. Bis Donnerstag bewegte sich der Goldpreis in einer Bandbreite von weniger als 14 Dollar. Am Freitag wechselte das gelbe Edelmetall aber in den Achterbahnmodus und schwankte in einer Tradingrange von 20 Dollar. Verantwortlich hierfür war die Reaktion der Devisenmärkte auf Draghis Rede, die den Euro auf den höchsten Stand seit Anfang 2015 trieb. Darin warnte er vor einer Lockerung der Bankenregulierung und vor Protektionismus.

Weitere Links:


Bildquelle: Brian A. Jackson / Shutterstock.com

Rohstoffe in diesem Artikel

Goldpreis 1 274,23 -19,98
-1,54

Nachrichten

  • Nachrichten zu Rohstoffe
  • Alle Nachrichten
pagehit