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Das Multi-Märkte-Konto von WH SelfInvest: der Broker-Check für Österreich

Du willst nicht nur ATX & Euro-Stocks, sondern auch Wall Street, Asien und Nebenwerte handeln, die man hierzulande oft nur umständlich (oder teuer) bekommt? Genau dafür ist das Multi-Märkte-Konto von WH SelfInvest gedacht: ein Depot für alle, die global investieren oder aktiv handeln wollen, mit breitem Marktzugang und einer Plattform, die eher „Trading-Schaltzentrale“ als „Sparbuch-App“ ist.

Was ist das Multi-Märkte-Konto?

Kurz gesagt: Du eröffnest ein Wertpapierkonto, das dir sehr viele Börsen und Anlageklassen unter einem Dach zugänglich macht. WH SelfInvest* bewirbt das Konto als „Konto für Investoren“ und hebt vor allem Marktabdeckung, niedrige Provisionen, Zinsen auf Guthaben, Plattformen (Stationär/Web/Mobil) und Weiterbildungsangebote hervor.

Wichtig für das Verständnis: Laut WH SelfInvest wird das Multi-Märkte-Konto in deinem Namen und auf dein Risiko bei Interactive Brokers eröffnet (WH SelfInvest ergänzt das Ganze um Service/Angebote).

Angebot: Welche Märkte und Instrumente bekommst du?

Das Konto ist klar auf „international“ gebürstet. WH SelfInvest nennt über 150 Märkte in über 30 Ländern und listet als wichtige Börsenregionen explizit auch Österreich neben vielen europäischen Ländern, USA/Kanada sowie Asien und Australien.

Bei den Instrumenten geht es deutlich über „Aktien & ETFs“ hinaus: Optionen werden mehrfach als Bestandteil genannt, ebenso Währungen und weitere Produktklassen.
Aus dem Advertorial kommt noch eine griffige Zahlentrilogie dazu: 150 Märkte, 1,2 Mio. Instrumente, 25 Währungen.

Warum das für Österreich praktisch ist: Wenn du z.B. US-Titel lieber direkt am US-Referenzmarkt handeln willst (statt über europäische Handelsplätze), kann das je nach Wertpapier Liquiditäts- und Spread-Vorteile haben.

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Plattform: Profi-Werkzeug statt Spielzeug

WH SelfInvest* stellt die Plattformseite stark heraus: Web, Tablet, Handy und eine Orderplattform.
Auf der Multi-Märkte-Übersicht wird außerdem die Trader Workstation, Web- und Mobile-Plattformen sowie Anbindungen (z.B. TradingView) erwähnt, inklusive vieler Orderarten.

Unterm Strich heißt das: Wenn du gern an Stellschrauben drehst (Ordertypen, Routing, Multi-Leg-Strategien bei Optionen), fühlst du dich hier eher zu Hause als in einer reinen „Buy-ETF“-App. Wenn du maximale Einfachheit willst, kann die Lernkurve dagegen steiler wirken.

Kosten und Gebühren beim Multi-Märkte-Konto

Auf der österreichischen Seite werden konkrete Kommisionsbeispiele genannt:

  • Aktien und ETFs (EUR): 0,09%, mindestens 3,90 Euro, maximal 99 Euro, geroutet via Xetra.

  • Aktien und ETFs (USD): 0,01 USD pro Aktie, mindestens 1,90 USD, maximal 1%.

  • Außerdem: verzögerte Kurse kostenlos, Realtime-Kurse „zum Selbstkostenpreis“, ebenso Routing-, Börsen- und Clearinggebühren zum Selbstkostenpreis.

Dazu kommt der Einstieg: Die Mindesteinlage beträgt 2.000 Euro (oder Äquivalent in USD/CHF).

So laufen Ein- und Auszahlungen ab

Einzahlungen erfolgen per Überweisung an JP Morgan. Name und Kontonummer müssen unbedingt in das Nachrichtenfeld der Überweisung eingetragen werden!

Auszahlungen: Pro Kalendermonat ist eine kostenlose Auszahlung möglich.

Zinsen, Guthaben und „Cash arbeitet mit“

WH SelfInvest hebt „Zinsen auf Barguthaben“ hervor und erklärt auch, wie verzinst wird: Guthaben sollen mit Referenzzinssatz minus 1% verzinst werden, jedoch nie negativ; negative Salden werden mit Referenzzinssatz plus 3% belastet (Details). Das ist ein Punkt, der für aktive Anleger relevant sein kann, weil Cash in Seitwärtsphasen sonst gern „nichts tut“.

Steuern: Was für Österreich wichtig ist

Für österreichische Anleger ist die Kernfrage immer: Wie gut kommst du steuerlich zurecht?
Während inländische Banken die Kapitalertragsteuer (KESt) von 27,5 % sofort bei jedem Gewinn realisieren und abführen, bleibt dein Kapital bei einem Auslandsdepot während des gesamten Kalenderjahres unberührt.

  • Zinseszins-Effekt nutzen: Da die Steuer nicht unterjährig abgezogen wird, steht Ihnen das volle Kapital für Reinvestitionen zur Verfügung.
  • Volle Kontrolle: Sie arbeiten das ganze Jahr über mit 100 % Ihrer Gewinne, was besonders bei aktiven Handelsstrategien oder dem Verkauf von Optionen (Stillhaltergeschäfte) einen spürbaren Performance-Unterschied machen kann.

Wenn du viel in den USA handelst, spielt außerdem die US-Quellensteuer-Logik eine Rolle. Bei Interactive Brokers ist das Hinterlegen eines W-8-Formulars (für Nicht-US-Personen) ein Standardthema; ohne gültiges W-8 kann es laut IB zu 30% Quellensteuer auf bestimmte Zahlungen kommen. Durch die Hinterlegung wird die Steuer auf USD-Erträge auf 15 % reduziert. Was das für dich konkret in Österreich bedeutet, klärst du im Zweifel mit Steuerberater oder Lohnsteuerhilfe, vor allem wenn du Optionen, Dividenden und Währungsgewinne mischst.

Sicherheit & Regulierung: Wer steht dahinter?

WH SelfInvest (WH SELFINVEST S.A.) wurde laut Anbieter 1998 gegründet und wird durch die luxemburgische Finanzaufsicht CSSF reguliert; außerdem werden Niederlassungen/Präsenzen in mehreren Ländern (u.a. Deutschland mit BaFin-Bezug) genannt.
Zusätzlich ist wichtig: Das Konto selbst wird, wie erwähnt, bei Interactive Brokers in deinem Namen geführt.

Weiterbildung & Service: der „Broker plus Trainingshalle“-Ansatz

WH SelfInvest* spielt bewusst nicht nur „Depot“, sondern auch „Begleitung“: Webinare, Seminare, Artikel, Alarme und Service werden prominent beworben. Im Advertorial wird außerdem hervorgehoben, dass Kunden vom umfangreichen Ausbildungsprogramm mit namhaften Referenten profitieren.

Für wen passt das Multi-Märkte-Konto besonders?

Wenn du in Österreich bislang über eine klassische Bank handelst und dich Gebühren, eingeschränkter Marktzugang oder fehlende Profi-Tools nerven, kann das Multi-Märkte-Konto spannend sein, vor allem für:

  • Anleger mit internationalem Fokus (USA/Europa/Asien),

  • aktive Trader, die Ordertypen, Routing und Plattformpower nutzen wollen,

  • Optionshändler, die Multi-Leg-Setups sauber abbilden möchten,

  • alle, die Steuerreports als Arbeitserleichterung schätzen.

Weniger ideal ist es, wenn du „maximal simpel“ willst und nur einmal im Monat einen ETF kaufst, ohne dich jemals mit Plattformlogik, Marktdaten oder Währungsfragen zu beschäftigen.

Fazit zum Multi-Märkte-Konto

Das Multi-Märkte-Konto von WH SelfInvest* ist kein „Klick-und-fertig“-Depot, sondern eher ein internationaler Werkzeugkoffer: große Marktabdeckung, viele Instrumente, konkrete und vergleichsweise niedrige Kommissionsmodelle (laut Seite) sowie zusätzliche Services wie Steuerreports und Weiterbildung.
Wenn du als österreichischer Anleger global agieren willst und dafür eine Plattform suchst, die mehr kann als nur „Kaufen/Verkaufen“, ist das Konzept schlüssig. Die Gegenleistung ist vor allem: ein bisschen Einarbeitung. Und die lohnt sich nur, wenn du die Möglichkeiten auch wirklich nutzt.

Das Multi-Märkte-Konto von WH SelfInvest im Überblick

  • Marktzugang: laut Anbieter Zugang zu 150 Börsenplätzen in 33 Ländern und rund 1,2 Mio. Instrumenten.

  • Produkte: Aktien, ETFs, Optionen, Futures, Währungen und mehr (Multi-Asset-Ansatz).

  • Kosten: transparente Kommissionsbeispiele für Aktien/ETFs in EUR, USD und CHF, dazu Marktdaten teils kostenlos (verzögert) bzw. in Echtzeit zum Selbstkostenpreis.

  • Einstieg: Kontoeröffnung laut WH SelfInvest kostenlos, Mindesteinlage 2.000 Euro.

Hinweis: Unsere Ratgeber-Artikel sind objektiv recherchiert und unabhängig erstellt. Damit Sie unsere Informationen kostenlos lesen können, werden manchmal Klicks auf Verlinkungen vergütet.

Bildquelle: StockStyle/Shutterstock.com, eamesBot/Shutterstuck.com