29.08.2024 05:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

EU-Außenminister tagen in Brüssel anstatt Budapest

Brüssel - Von Bedeutung beim ersten EU-Ministertreffen nach der Sommerpause ist nicht nur das Was - also die Inhalte - sondern auch das Wo: Die Minister hätten Ende dieser Woche im Rahmen der rotierenden ungarischen EU-Ratspräsidentschaft in Budapest zusammenkommen sollen. Als Reaktion auf das Verhalten des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orb�n hatte EU-Chefdiplomat Josep Borrell das Treffen aber nach Brüssel verlegt. Themen sind die Lage in der Ukraine und Nahost.

XVII. Para-Sommerspiele in Paris feierlich eröffnet

Paris - Die XVII. Paralympischen Sommerspiele von Paris haben am Mittwochabend offiziell begonnen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erklärte die Weltspiele für Sportlerinnen und Sportler mit Beeinträchtigung vor eindrucksvoller Kulisse auf dem Place de la Concorde um 22:37 Uhr für eröffnet. Österreichs Delegation, die 23 Aktive umfasst, kam als zehnte der 168 Nationen über die Avenue des Champs-�lys�es am größten Platz der französischen Hauptstadt an.

Oppositionskritik an Vorgehensweise bei Sicherheitsstrategie

Wien/Brüssel - Die schwarz-grüne Bundesregierung hat am Mittwoch die lang diskutierte neue nationale Sicherheitsstrategie beschlossen. Details waren bereits zuvor durchgesickert. Vorgesehen sind unter anderem eine engere Zusammenarbeit mit der NATO und der Ausstieg aus russischem Gas. Kritik war schon vor dem Beschluss von der Opposition gekommen. So fürchtet die FPÖ um Österreichs Neutralität. SPÖ und NEOS beklagten, dass das Parlament nicht eingebunden worden sei.

Starker Taifun trifft auf Japan

Tokio - Der Taifun "Shanshan" ist auf Japans südwestliche Hauptinsel Kyushu getroffen und überzieht die Region mit heftigem Regen und peitschenden Winden. Die nationale Wetterbehörde warnte die Bewohner der Region vor den Gefahren durch den Wirbelsturm. In 250.000 Haushalten fiel der Strom aus, wie der Fernsehsender NHK berichtete. In Nagasaki waren fast 400.000 Menschen aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen. Zugverbindungen waren unterbrochen, zahlreiche Flüge abgesagt.

Jollydays-Pleite - WKStA erhielt Sachverhaltsdarstellung

Wien - Der Konkurs des Erlebnisgutschein-Verkäufers Jollydays beschäftigt nun auch die Staatsanwälte. Eine entsprechende Sachverhaltsdarstellung sei bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) eingelangt und an die dafür zuständige Staatsanwaltschaft Wien weitergeleitet worden, hieß es von der WKStA auf APA-Anfrage. Weitere Details gab die Behörde nicht bekannt. Die AK Oberösterreich rechnet mit "tausenden betroffenen Gutscheinbesitzern".

Trump provoziert mit vulgärem Kommentar zu Harris

Washington - Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump provoziert im Wahlkampf mit der Verbreitung einer vulgären Bemerkung über seine demokratische Kontrahentin Kamala Harris. Trump teilte auf der von ihm mit begründeten Plattform Truth Social den Beitrag eines anderen Nutzers, der andeutete, dass sexuelle Gefälligkeiten Harris' politische Karriere befördert haben könnten.

Jugendliche benutzen laut WHO deutlich seltener Kondome

Kopenhagen - Die jüngere Generation in Europa greift nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation vor dem Sex immer seltener zum Kondom. Der Gebrauch von Kondomen sei unter sexuell aktiven Heranwachsenden seit 2014 deutlich zurückgegangen, während die Rate an ungeschütztem Sex besorgniserregend hoch sei, teilte das in Kopenhagen ansässige WHO-Regionalbüro Europa bei der Vorstellung eines neuen Berichts zu dem Thema mit.

Formelle Ermittlungen gegen Telegram-Chef Durow

Paris - Wegen angeblicher Beihilfe zu Straftaten haben die französischen Behörden formelle Ermittlungen gegen den Telegram-Gründer Pawel Durow eingeleitet. Französische Ermittlungsrichter sahen am Mittwoch ausreichende Anhaltspunkte hierfür, wie die Staatsanwaltschaft am Abend bekanntgab. Durow sei gegen Zahlung einer Kaution von fünf Millionen Euro auf freien Fuß gesetzt worden, müsse jedoch unter Aufsicht der Justizbehörden bleiben und dürfe Frankreich nicht verlassen.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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