Hebelprodukte

OS mit Top Trades

Optionsschein auf DAX 11,32 316 620
Call auf BASF 0,49 264 000
Discount Optionsschein auf DAX 4,69 204 700
Call auf DAX 5,63 174 600
Call auf DAX 5,65 173 610
Call auf Volkswagen Vz 1,57 143 900

Zertifikate auf meistgeklickte Aktien

Wirecard AG 120,20 -2,12% Discount Bonus
Siemens AG 106,70 0,76% Discount Bonus
Commerzbank AG 8,14 0,00% Discount Bonus
Deutsche Bank AG 8,78 -1,57% Discount Bonus
Daimler AG 59,30 1,70% Discount Bonus
Volkswagen AG Vz 163,45 1,38% Discount Bonus

Zertifikate auf Tops & Flops im ATX

Do & Co 76,50 3,10% Discount Bonus
Andritz 43,74 2,29% Discount Bonus
Wienerberger 20,74 1,97% Discount Bonus
Lenzing 104,00 0,97% Discount Bonus
AT & S Austria Te 16,90 0,96% Discount Bonus
Oesterreich Post 38,35 0,92% Discount Bonus

Tops & Flops im ESTOXX50

Unilever Cert 52,27 2,95% KO OS
Schneider El 77,00 2,72% KO OS
CRH PLC 26,25 2,47% KO OS
Daimler 59,31 2,12% KO OS
AB InBev 79,84 1,89% KO OS
ASML Hldg 183,22 1,80% KO OS

Tops & Flops im DAX

Daimler 59,31 2,12% KO OS
Vonovia 44,23 1,44% KO OS
Dt Lufthansa 22,59 1,30% KO OS
Deutsche Post 31,10 1,29% KO OS
adidas 232,15 1,18% KO OS
SAP 100,48 1,12% KO OS

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Über Hebelprodukte

Unter Hebelprodukten versteht man eine Vielzahl von derivativen Produkten aus verschiedenen Produktklassen. Die Gemeinsamkeit der Produkte ist dabei, wie es der Name schon vermuten lässt, der Einsatz eines Hebels bei der Bestimmung der Auszahlung. Dieser Hebel verstärkt die Partizipation an Gewinnen aber auch an Verlusten des Underlying, ohne dabei einen höheren Kapitaleinsatz des Anlegers vorauszusetzen. Dieser Effekt wird auch Leverage-Effekt genannt. Im Klartext bedeutet das, dass im Verhältnis zur Kapitaleinlage sehr große Gewinne möglich sind, dafür besteht aber das Risiko, dass im Verlustfall Kapital nachgeschossen werden muss (variiert je nach konkreter Hebelprodukt-Art). Die wichtigsten und bekanntesten Hebelprodukte gehören zu den Klassen der Knock-Out-Zertifikate und Optionsscheine. Knock-Out-Zertifikate sind Derivate, welche die Entwicklung des Underlying 1:1 abbilden und normalerweise bei einer bestimmten Knock-Out-Schwelle zum Totalausfall führen. Optionsscheine ermöglichen mit Call Positionen die Partizipation an steigenden Kursen und mit Put Positionen kann an fallenden Kursen verdient werden. Zusätzlich zu Optionsscheinen und Knock-Out-Zertifikation sind auch Differenzkontrakte, Contracts for Difference (CFDs), ein häufig gehandeltes Hebelprodukt. Bei diesen Derivaten werden während der Laufzeit Ausgleichszahlungen je nach Kursbewegung des Underlying geleistet, die bei einem Hebelprodukt entsprechend vervielfacht werden. CFDs sind jedoch nur für erfahrene Anleger ein probates Anlage-Mittel, denn hier besteht die Gefahr, dass Kapital nachgeschossen werden muss. Als Vorteil von CFDs kann aufgeführt werden, dass ihre Wertentwicklung recht Transparent ist und nicht oder nur wenig von der Volatilität abhängt. Außerdem besitzen die Papiere keine feste Laufzeit und sind vergleichsweise günstig.

Um die Funktionsweise von Hebelprodukten zu verdeutlichen hilft ein einfaches Rechenbeispiel. Betrachtet man eine fiktive Aktie der Beispiel AG mit einem Preis von 100€ die einen Kursanstieg von 10% auf 110€ erfährt. Investiert man direkt in den Basiswert kann man mit einer Einlage von 100€ einen Gewinn vor Steuern von 10€ erwirtschaften, was 10% der Kapitalanlage entspricht. Wenn man auf dieselbe Aktie einen CFD mit einer Sicherheitsleistung von 1€ kauft, erhält man bei dieser Wertentwicklung ebenfalls einen Gewinn von 10€. Das sind im Vergleich zu der Kapitaleinlage von 10€ dann 1000%. Vergleicht man die Rendite in den beiden Beispielen erkennt man, dass der Hebel des CFD bei 100 liegen muss.