Hebelprodukte

Meistgeklickte Basiswerte

Deutsche Bank AG 9,05 8,64% KO OS
Daimler AG 47,30 0,61% KO OS
Volkswagen AG Vz 150,51 2,70% KO OS
BASF SE 59,89 1,17% KO OS
Commerzbank AG 6,96 5,30% KO OS
Steinhoff International Holdings N.V. 0,11 15,38% KO OS

Tops & Flops im ATX

Schoeller-Bleckma 65,45 5,56% KO OS
Verbund 39,48 4,83% KO OS
FACC 14,66 3,82% KO OS
Raiff Bank Int 24,39 3,17% KO OS
Oesterreich Post 30,30 2,57% KO OS
Lenzing 82,40 2,04% KO OS

Tops & Flops im ESTOXX50

Fresenius 42,38 6,86% KO OS
Airbus Br 91,48 3,25% KO OS
Roy.Philips Br 33,03 3,23% KO OS
Safran 108,65 3,18% KO OS
ENGIE 12,65 3,18% KO OS
BNP Paribas P-A 41,91 3,01% KO OS

Tops & Flops im DAX

Fresenius 42,38 6,86% KO OS
Deutsche Bank 7,86 5,81% KO OS
RWE 19,23 3,19% KO OS
Volkswagen Vz 150,14 2,77% KO OS
Dt Lufthansa 19,69 2,63% KO OS
Bayer 64,33 2,35% KO OS

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Über Hebelprodukte

Unter Hebelprodukten versteht man eine Vielzahl von derivativen Produkten aus verschiedenen Produktklassen. Die Gemeinsamkeit der Produkte ist dabei, wie es der Name schon vermuten lässt, der Einsatz eines Hebels bei der Bestimmung der Auszahlung. Dieser Hebel verstärkt die Partizipation an Gewinnen aber auch an Verlusten des Underlying, ohne dabei einen höheren Kapitaleinsatz des Anlegers vorauszusetzen. Dieser Effekt wird auch Leverage-Effekt genannt. Im Klartext bedeutet das, dass im Verhältnis zur Kapitaleinlage sehr große Gewinne möglich sind, dafür besteht aber das Risiko, dass im Verlustfall Kapital nachgeschossen werden muss (variiert je nach konkreter Hebelprodukt-Art). Die wichtigsten und bekanntesten Hebelprodukte gehören zu den Klassen der Knock-Out-Zertifikate und Optionsscheine. Knock-Out-Zertifikate sind Derivate, welche die Entwicklung des Underlying 1:1 abbilden und normalerweise bei einer bestimmten Knock-Out-Schwelle zum Totalausfall führen. Optionsscheine ermöglichen mit Call Positionen die Partizipation an steigenden Kursen und mit Put Positionen kann an fallenden Kursen verdient werden. Zusätzlich zu Optionsscheinen und Knock-Out-Zertifikation sind auch Differenzkontrakte, Contracts for Difference (CFDs), ein häufig gehandeltes Hebelprodukt. Bei diesen Derivaten werden während der Laufzeit Ausgleichszahlungen je nach Kursbewegung des Underlying geleistet, die bei einem Hebelprodukt entsprechend vervielfacht werden. CFDs sind jedoch nur für erfahrene Anleger ein probates Anlage-Mittel, denn hier besteht die Gefahr, dass Kapital nachgeschossen werden muss. Als Vorteil von CFDs kann aufgeführt werden, dass ihre Wertentwicklung recht Transparent ist und nicht oder nur wenig von der Volatilität abhängt. Außerdem besitzen die Papiere keine feste Laufzeit und sind vergleichsweise günstig.

Um die Funktionsweise von Hebelprodukten zu verdeutlichen hilft ein einfaches Rechenbeispiel. Betrachtet man eine fiktive Aktie der Beispiel AG mit einem Preis von 100€ die einen Kursanstieg von 10% auf 110€ erfährt. Investiert man direkt in den Basiswert kann man mit einer Einlage von 100€ einen Gewinn vor Steuern von 10€ erwirtschaften, was 10% der Kapitalanlage entspricht. Wenn man auf dieselbe Aktie einen CFD mit einer Sicherheitsleistung von 1€ kauft, erhält man bei dieser Wertentwicklung ebenfalls einen Gewinn von 10€. Das sind im Vergleich zu der Kapitaleinlage von 10€ dann 1000%. Vergleicht man die Rendite in den beiden Beispielen erkennt man, dass der Hebel des CFD bei 100 liegen muss.