25.06.2024 09:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Julian Assange hat Großbritannien verlassen

London - WikiLeaks-Gründer Julian Assange ist nach Angaben der Enthüllungsplattform WikiLeaks frei. Assange habe das Hochsicherheitsgefängnis bei London, in dem er seit fünf Jahren inhaftiert war, und Großbritannien verlassen, erklärte die Enthüllungsplattform in der Nacht auf Dienstag. Kurz zuvor war bekannt geworden, dass sich Assange laut Gerichtsdokumenten mit der US-Justiz auf ein Schuldbekenntnis geeinigt hat.

UNO-Hilfswerk: Lage im Gazastreifen ist die "Hölle"

Genf/New York - Der Chef des UNO-Palästinenserhilfswerk UNRWA hat die Lage im Gazastreifen als "Hölle" bezeichnet. "In den vergangenen neun Monaten haben wir ein beispielloses Versagen der Menschlichkeit erlebt", sagte Philippe Lazzarini am Montag vor dem Aufsichtsgremium der Organisation in Genf, wie aus einem Transkript hervorgeht. Mehr als zwei Millionen Menschen im Gazastreifen befänden sich "in einem Alptraum, aus dem sie nicht erwachen können".

Deutscher Landwirt findet totes Kind

Stade - Über zwei Monate nach dem Verschwinden des sechsjährigen Arian hat ein Landwirt im Norden Niedersachsens eine Kinderleiche gefunden. Derzeit lasse sich nicht zweifelsfrei sagen, um wen es sich bei dem gefundenen Kind handle, teilte die Polizei am Dienstag mit. Die "Ermittlungsgruppe Arian" halte aber einen Zusammenhang mit dem verschwundenen Sechsjährigen für wahrscheinlich.

EU startet Beitrittsgespräche mit Ukraine und Moldau

Brüssel/Chisinau - Die EU startet am Dienstag offiziell die Beitrittsgespräche mit der Ukraine und Moldau. Bei der jeweils ersten sogenannten Beitrittskonferenz beider Länder in Luxemburg wird es wohl noch keine Verhandlungen im eigentlichen Sinne geben. Vielmehr soll den beiden Beitrittskandidaten der Verhandlungsrahmen, über den sich die EU-Staaten vergangene Woche geeinigt hatten, vorgestellt werden. Die Gespräche finden am Rande eines Treffens der EU-Europaminister in Luxemburg statt.

Komplexität statt Naivität: Neuer "Jedermann" wird "heutig"

Salzburg - Am 20. Juli hat Robert Carsens "Jedermann"-Neuinszenierung bei den Salzburger Festspielen Premiere. Seit 3. Juni wird geprobt. Nach den Aufregungen um die Ausladung des bisherigen Teams hat man sich voller Elan in die Arbeit gestürzt. Bei einem Interviewtermin in Salzburg machten "Jedermann" Philipp Hochmair und "Buhlschaft" Deleila Piasko klar, dass es ihnen um neue, zeitgemäße Sichtweisen geht: "Er wird nicht historisch angelegt sein, sondern heutig", versicherte Hochmair.

Forscher identifizierten sechs Trinkertypen in Europa

Kopenhagen - Der Umgang mit verschiedenen Arten von Alkohol ist kulturell so tief verankert, dass er sich in einem Land über einen Zeitraum von 20 Jahren kaum wandelt. Zu diesem Schluss kommt eine Studie zu Trinkgewohnheiten in Europa, die im Fachblatt "Addiction" erschienen ist. Insgesamt identifizierte das Forschungsteam dabei sechs verschiedene Arten von Trinkgewohnheiten in Europa. Für Österreich sei dabei vor allem ein vergleichsweise hoher Bierkonsum nennenswert, hieß es.

Chinesische Raumkapsel mit Mondgestein wieder auf der Erde

Peking - Eine Kapsel des chinesischen Raumschiffs "Chang'e-6" ist mit Gesteinsproben von der Rückseite des Mondes zur Erde zurückgekehrt. Wie Livebilder des chinesischen Staatsfernsehens zeigten, landete die Kapsel am Dienstagnachmittag (Ortszeit) in der Steppe der Inneren Mongolei. China hatte zuletzt im Dezember 2020 Gesteinsproben vom Mond zur Erde gebracht. Davor war dies bereits den USA und der Sowjetunion in den 1960er- und 1970er-Jahren gelungen.

Ketchup - Intransparente Herkunft, viel Zucker und kaum bio

Wien - Die verpflichtende Herkunftskennzeichnung in Österreich scheint ausbaufähig, wie der neue Marktcheck von Greenpeace zeigt. Zur Grillsaison nahm sich die NGO diesmal Ketchup vor und stieß bei der Erhebung in den Supermärkten vor allem auf Intransparenz, was die Herkunft der Hauptzutat "Tomate" betrifft. Die blieb bei rund 70 Prozent im Dunkeln, und bei Bekanntheit würden diese "oft aus trockenen Anbaugebieten im Süden" stammen, wo massive Bewässerung notwendig sei.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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