09.09.2024 14:30:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Damaskus - In Syrien sind bei einem mutmaßlich von Israels Luftwaffe geflogenen Angriff auf Stellungen pro-iranischer Milizen nach syrischen Angaben mindestens 16 Menschen getötet worden. Die syrische Staatsagentur SANA berichtete in der Nacht auf Montag unter Berufung auf den Direktor des Nationalen Krankenhauses in Masyaf, 43 weitere Menschen seien verletzt worden, einige lebensgefährlich.
Wifo: Derzeitige Rezession zweitlängste seit über 20 Jahren
Wien - Die heimische Industrie und Bauwirtschaft leiden weiterhin unter einem Nachfragemangel. "Die derzeitige Rezession in der Herstellung von Waren ist die zweitlängste Krise seit über 20 Jahren", so der Ökonom und Autor des aktuellen Wifo-Konjunkturberichts, Marcus Scheiblecker, in einer Aussendung am Montag. Bisher habe nur die Krise Anfang der 2000er-Jahre länger gedauert, jedoch seien damals die Produktionseinbußen "deutlich geringer" gewesen.
59 Tote nach Taifun "Yagi" in Vietnam
Hanoi - In Vietnam ist die Zahl der Toten durch die Unwetter mit sintflutartigen Regenfällen auf 59 gestiegen. Das teilte das Landwirtschaftsministerium am Montag mit. Mehrere weitere Menschen wurden noch vermisst. Das Nationale Wetterzentrum sprach vom stärksten Sturm in dem südostasiatischen Land seit 30 Jahren. Montagfrüh stürzte nördlich der Hauptstadt Hanoi eine vielbefahrene Brücke in den Roten Fluss, der sich im Zuge des Unwetters in einen reißenden Strom verwandelt hatte.
UNO-Menschenrechtskommissar drängt auf Ende des Gaza-Kriegs
Genf/Khartum - Der UNO-Menschenrechtsbeauftragte Volker Türk drängt auf ein Ende des seit fast einem Jahr währenden Krieges im Gazastreifen. Er forderte die Länder am Montag zudem auf, gegen die "eklatante Missachtung" des Völkerrechts durch die von Israel besetzten palästinensischen Gebiete vorzugehen. Am Montag kommt auch der UNO-Menschenrechtsrat in Genf zu seiner dritten und letzten Sitzung des Jahres zusammen. Auch dort ist der neue Nahost-Krieg ein Thema.
EU prüft Bericht über iranische Raketenlieferungen an Moskau
Teheran/Moskau - Die EU hat "glaubwürdige Informationen" über die Lieferung ballistischer Raketen durch den Iran an Russland erhalten. "Wir prüfen die Angelegenheit mit den Mitgliedstaaten, und wenn sie bestätigt wird, würde diese Lieferung eine bedeutende materielle Eskalation in der Unterstützung des Iran für Russlands illegalen Angriffskrieg gegen die Ukraine darstellen", sagte der Sprecher des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell, Peter Stano, am Montag in Brüssel. Der Iran dementiert.
Draghi: EU-Wirtschaft muss produktiver werden
EU-weit/Brüssel - Die Europäische Union (EU) laufe Gefahr, wirtschaftlich ins Hintertreffen zu geraten, vor allem im Vergleich zu China und den USA. Davor warnt der Ex-EZB-Chef Mario Draghi in seinem Bericht zur EU-Wettbewerbsfähigkeit, der am Montag in Brüssel vorgestellt wird. Als Hauptproblem wird eine mangelnde Produktivität in Europa ausgemacht.
Grüne erwarten Orban-Entwicklung bei Kickl-Sieg
Wien - Die Grünen warnen vor dramatischen Entwicklungen in Österreich bei einem Wahlsieg der FPÖ: "Kommen die Freiheitlichen an die Macht, werden sie ihre gefährliche Agenda umsetzen", meinte Justizministerin Alma Zadic (Grüne) bei einer Pressekonferenz Montagvormittag. Vorbild sei das Ungarn von Premier Viktor Orban. Das bedeute, die Justiz werde politisiert und die unabhängigen Medien würden Schritt für Schritt zerstört. Die FPÖ ortete einen "Schmutzkübel" der Grünen.
NEOS fordern nach Wahl große ausgabenseitige Reformen
Wien - Für die NEOS muss die kommende Bundesregierung große ausgabenseitige Reformen angehen. Es brauche einen "ehrlichen Kassasturz", sagte Parteichefin Beate Meinl-Reisinger bei der Präsentation der Ergebnisse der pinken Arbeitsgruppe zum Thema "Sanierung und Entlastung". "Um in der Zukunft investieren zu können, müssen wir jährlich 20 Mrd. Euro budgetär freischaufeln durch ausgabenseitige Reformen über die nächsten zehn Jahre", so Meinl-Reisinger.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red

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