19.09.2024 17:30:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Beirut - Nach der Explosion hunderter Kommunikationsgeräte der pro-iranischen Hisbollah im Libanon hat der Chef der schiitischen Organisation einen "schweren Schlag" gegen seine Miliz eingeräumt. Bei seinem ersten Auftritt seit den Angriffen mit 37 Todesopfern und mehr als 2.900 Verletzten sagte Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah am Donnerstag in einer live übertragenen Fernsehansprache, Israel habe mit den Explosionen "alle roten Linien überschritten".
"Jahrhundertfund": US-Forscher fand in Tirol Kleist-Briefe
Innsbruck/Berlin - "Jahrhundertfund" in einer Obstkiste: Ein US-amerikanischer Forscher hat in der Bibliothek des Landesmuseums im Innsbrucker Ferdinandeum eine mittlere Sensation zu Tage treten lassen. In Kiste 142 - insgesamt handelte es sich um 289 - entdeckte dieser fünf bisher unbekannte Briefe des deutschen Schriftstellers Heinrich von Kleist. "Das waren die aufregendsten Wochen meines Forscherlebens", sagte der 87-jährige Literaturwissenschaftler Hermann F. Weiss am Donnerstag.
Katastrophengebiet-Status in NÖ wird teilweise aufgehoben
St. Pölten/Tulln - Der im Zusammenhang mit dem verheerenden Hochwasser über ganz Niederösterreich verhängte Status als Katastrophengebiet wird am Donnerstagabend teilweise aufgehoben. Die Entscheidung gelte ab 19.00 Uhr für die Bezirke Amstetten, Hollabrunn, Lilienfeld, Mistelbach, Scheibbs, Wiener Neustadt-Land und Waidhofen a. d. Thaya sowie für die Statutarstädte Krems, Waidhofen a. d. Ybbs und Wiener Neustadt, teilte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) in Tulln mit.
Weitere Entspannung bei Hochwasser in Ostösterreich
St. Pölten/Wien - Nach der Flut in Ostösterreich ist am Donnerstag vielerorts weiterhin aufgeräumt worden. Im schwer getroffenen Niederösterreich mit fünf Toten und nach wie vor überschwemmten Gebieten gab es weitere Entspannung: Der verhängte Status als Katastrophengebiet ist mit dem Abend teilweise aufgehoben, teilte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) mit. Einschränkungen gab es vor allem noch auf der Weststrecke der Bahn. Experten forderten von der Politik erneut mehr Klimaschutz.
Frankreich: Barnier führt "letzte Beratungen" für Regierung
Paris - Frankreichs konservativer Premierminister Michel Barnier hat seine Regierungsmannschaft nach eigenen Angaben so gut wie zusammen. Donnerstag sollten die "letzten Beratungen" vor der Bekanntgabe der neuen Regierung sein, hieß es im Amt des Premierministers. Dieser hatte sich nach übereinstimmenden Quellen in dieser Woche mit Präsident Emmanuel Macron überworfen. Dabei soll es um die Zahl der Regierungsmitglieder aus Barniers Partei der konservativen Republikaner gegangen sein.
EU-Parlament fordert mehr militärische Hilfe für Ukraine
Brüssel/Straßburg - Die EU-Länder sollen die Ukraine nicht daran hindern, westliche Waffen gegen legitime militärische Ziele in Russland einzusetzen. Das fordert das EU-Parlament in einer am Donnerstag mit deutlicher Mehrheit angenommenen Resolution und kritisiert "unzureichende Munitions- und Waffenlieferungen". Die österreichischen Abgeordneten von ÖVP, SPÖ und Grünen enthielten sich bei der Abstimmung. Nur die NEOS waren dafür, die FPÖ stimmte geschlossen mit Nein.
Erreichen von 1,5-Grad Klimaziel laut Experten unrealistisch
Hamburg - Eine Studie eines Forschungsvorhabens an der Universität Hamburg hält das Erreichen des 1,5-Grad-Ziels unverändert für unplausibel. Die Autorinnen und Autoren verweisen unter anderem auf das Verhalten von Unternehmen, die Konsumentwicklung und die Investitionen in fossile Energien. Das geht aus dem "Hamburg Climate Futures Outlook 2024" hervor, der seit 2021 erscheint und gesellschaftliche Entwicklungen untersucht, die den Klimaschutz beeinflussen.
ÖVP wirbt um Stimmen der Senioren
Wien - Die ÖVP will bei der Nationalratswahl in zehn Tagen die Stimmen der Pensionistinnen und Pensionisten. Daraus machte die Präsidentin der ÖVP-Senioren Ingrid Korosec am Donnerstag keinen Hehl: "Fast ein Drittel der Wahlberechtigten sind Seniorinnen und Senioren. Das heißt, dass wir wahlentscheidend sind." Mit der am Mittwoch im Nationalrat fixierten Pensionserhöhung sei eine "wirkliche Stärkung der ersten Säule" gelungen, sagte Klubobmann August Wöginger.
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red

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