20.09.2024 19:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Israelischer Angriff in Beirut: Hisbollah-Kommandant getötet

Beirut - Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben bei einem Angriff in Libanons Hauptstadt Beirut einen hochrangigen Kommandanten der Hisbollah "eliminiert". Ibrahim Aqil sei tot, so Armeesprecher Daniel Hagari am Freitag. Demnach wurden bei der Attacke noch zehn weitere Mitglieder der Hisbollah-Elitetruppe Radwan getötet. Zuvor war von insgesamt acht Toten die Rede gewesen. Aqil war als Gründungsmitglied der schiitischen Organisation besonders im militärischen Flügel aktiv.

Rekord-Unwetterschäden, großer Teil davon nicht versichert

Wien - Die Versicherungsbranche rechnet mit massiven Schadenssummen nach den jüngsten Unwettern in Österreich. Laut Versicherungsverband (VVO) werden Schäden im Wert von bis zu 600 bis 700 Millionen Euro erwartet. Das bildet allerdings nur einen kleinen Teil der tatsächlich entstandenen Schäden ab, denn viele Menschen sind nicht gegen Hochwasser- oder Sturmschäden versichert. Für Wifo-Experte Franz Sinabell wäre daher eine Pflichtversicherung gegen Elementarschäden denkbar.

Rauch beruhigt: Genügend Grippe-Impfstoff im Land

Wien - Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) hat am Freitag betont, dass genügend Impfstoff gegen Influenza ("echte Grippe") vorhanden ist. Dieser liege "auch genau dort, wo er hingehört, nämlich in den Arztpraxen - und zwar österreichweit und flächendeckend", versicherte der Ressortchef auf APA-Anfrage zur Kritik der Ärztekammer Wien. Diese hatte zuvor in einer Aussendung geschrieben, der Impfstoff für Risikogruppen sei für Ärztinnen und Ärzte nicht mehr bestellbar.

Selenskyj will seinen "Siegesplan" bis Jahresende umsetzen

Kiew (Kyjiw) - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will seinen "Siegesplan" noch in diesem Jahr umsetzen, um ein Ende des Krieges mit Russland zu erreichen. "Der gesamte Plan basiert auf schnellen Entscheidungen unserer Partner, die unverzüglich zwischen Oktober und Dezember kommen müssen. Dann wird der Plan funktionieren", sagte Selenskyj auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Kiew.

Lagarde: Geldpolitik muss sich Wandel in Wirtschaft anpassen

Frankfurt - Die EZB muss laut ihrer Präsidentin Christine Lagarde angesichts stärker schwankender Inflationsraten und größerer wirtschaftlicher Unsicherheiten künftig in der Geldpolitik flexibler agieren. "Meine Hauptbotschaft ist, dass wir auf Veränderungen vorbereitet und bereit sein müssen, die Flexibilität in unserem Rahmenwerk zu nutzen, wenn es nötig ist", sagte Lagarde am Freitag auf einer Veranstaltung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington.

"Fridays For Future"-Klimastreik zur Nationalratswahl

Wien/Linz - Unter dem Motto "#EineWeltZuGewinnen" hat "Fridays For Future" für Freitag in Wien, Graz, Linz und Klagenfurt zum Klimastreik aufgerufen. In der Bundeshauptstadt zählten die Veranstalter rund 13.000 Teilnehmende bei der vom "Klimaprotest-Bündnis" mit Global 2000 und Attac organisierten Demo, 15.000 österreichweit. "Klimaschutz sichert Leben" und es sei höchste Zeit, diesen parteiübergreifend mit der notwendigen Ernsthaftigkeit anzupacken, hieß es im Vorfeld.

Terrormotiv hinter Messerattacke von Rotterdam möglich

Rotterdam - Die Messerattacke in den Niederlanden mit einem Todesopfer hat vermutlich einen terroristischen Hintergrund. Der 22-jährige Festgenommene werde des "Mordes und Mordversuches mit einem terroristischen Motiv" verdächtigt, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Der Mann hatte Donnerstagabend in der Hafenstadt Rotterdam nach Angaben der Polizei mit einem Messer Passanten angegriffen. Ein Mensch war bei dem Vorfall getötet und ein weiterer schwer verletzt worden.

US-Staat Georgia ordnet umstrittene Handauszählung an

Washington - Der US-Staat Georgia hat für die Präsidentschaftswahl im November eine Auszählung per Hand angeordnet. Die umstrittene Vorgabe wurde am Freitag von der von Republikanern kontrollierten Wahlbehörde mit drei zu zwei Stimmen beschlossen. Experten zufolge ist Georgia nun der einzige der 50 Staaten mit einer solchen Regelung. Kritiker haben sich im Vorfeld besorgt gezeigt, dass sie zu deutlichen Verzögerungen und Fehlern bei der Auszählung führen könnte.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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