10.10.2024 07:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Hurrikan "Milton" traf in Florida auf Land

Tampa (Florida) - Hurrikan "Milton" hat die Westküste Floridas erreicht. Der Sturm traf mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 195 Kilometern pro Stunde auf Siesta Key südlich von Tampa, teilte das US-Hurrikanzentrum mit. Der Sturm samt sintflutartigen Regenfällen hat mindestens 19 Tornados ausgelöst und rund 125 Häuser zerstört. Mehr als 1,9 Millionen Menschen sind ohne Strom. Medienberichten zufolge gibt es erste bestätigte Todesfälle. So soll ein Tornado mehrere Menschen getötet haben.

"Neue" Weststrecke ab 15. Dezember wieder in Betrieb

Wien - Der von der Hochwasser-Katastrophe betroffene Abschnitt der "neuen" Weststrecke soll ab 15. Dezember wieder in Betrieb genommen werden. Das hat ÖBB-Chef Andreas Matthä am Mittwochabend in der "ZIB 2" angekündigt. Damit sei "der Weihnachtsverkehr gesichert", versprach Matthä. Allerdings gebe es für Bahnreisende "einen Wermutstropfen", denn die Strecke muss im kommenden Jahr noch einmal für vier Wochen gesperrt werden, um technische Provisorien rückzubauen.

Österreichs Haushalte sparen bei den Energiekosten

Wien - Der Großteil der österreichischen Haushalte spart Energie. Weniger der Umwelt zuliebe, sondern eher aus Kostengründen, wie 86 Prozent der Befragten beim Energiepreismonitor des Beratungsunternehmens EY angegeben haben, nach 88 Prozent in den beiden Jahren zuvor. Dabei gaben rund 35 Prozent der Befragten an, bereits geringere Stromkosten zu haben als im Vorjahr, während 31 Prozent höhere Kosten tragen müssen.

Polizeigewalt-Beschwerdestelle brachte bisher zwei Anklagen

Wien - Seit dem Start der Ermittlungs- und Beschwerdestelle gegen Polizeigewalt zu Jahresbeginn ist in zwei Verfahren Anklage erhoben worden. 393 Misshandlungsvorwürfe langten bisher ein, hinzu kommt die Überprüfung von Fällen von polizeilichen Waffengebräuchen mit und ohne tödlichem Ausgang. Von diesen Verfahren insgesamt sind 261 durch die Justiz bereits abgeschlossen worden, teilte das Innenministerium gegenüber der APA mit. 158 Verfahren sind noch in Bearbeitung.

Spar hofft auf Ende von ungarischer Sondersteuer

Salzburg/Budapest/Brüssel - Nachdem die EU-Kommission letzte Woche ein Verfahren gegen Ungarn wegen einer Sondersteuer für Einzelhändler eröffnet hat, hofft die Supermarktkette Spar, dass die Steuer aufgehoben wird. "Wir begrüßen den Schritt der Europäischen Kommission gegen die diskriminierenden Maßnahmen Ungarns", schreibt eine Sprecherin des Salzburger Konzerns der APA. Die Sondersteuer ziele auf ausländische Unternehmen ab und schränke daher die Niederlassungsfreiheit ein, so die Kommission.

Ex-Richterin: Afghaninnen-Urteil bringt keinen Pull-Effekt

Wien/Kabul/Luxemburg - Die frühere EuGH-Richterin Maria Berger hat sich "sehr verwundert" über die Debatte zum Afghaninnen-Urteil des Europäischen Gerichtshofs gezeigt. Der Wegfall der Einzelfallprüfungen sei eine Erleichterung für die Asylbehörden und werde keinen Pull-Effekt auslösen, betont Berger im APA-Interview. "Es wurde seit zwei Jahren keine Frau (aus Afghanistan) mehr abgelehnt in Österreich." Zudem werden in der ganzen EU lediglich 1.000 Asylanträge von Afghaninnen gestellt.

Literaturnobelpreis wird vergeben

Stockholm - In Stockholm verkündet die Schwedischen Akademie am Donnerstag um 13 Uhr den Gewinner oder die Gewinnerin des diesjährigen Literaturnobelpreises. Der Preis ist heuer mit elf Millionen Schwedischen Kronen (970.000 Euro) dotiert, im Vorjahr ging die prestigeträchtigste Auszeichnung der Literaturwelt an den Norweger Jon Fosse. Die Verleihung findet traditionell am 10. Dezember statt, dem Todestag des Stifters Alfred Nobel.

Selenskyj trifft Macron, Meloni und Scholz

Berlin - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird in den kommenden Tagen den französischen Präsidenten Emmanuel Macron, die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und den deutschen Kanzler Olaf Scholz treffen. Dies wurde von den jeweiligen Regierungskanzleien bestätigt. Macron wird Selenskyj am Donnerstag in Paris empfangen. Am selben Tag ist Selenskyj auch in London, wo er NATO-Generalsekretär Mark Rutte und den britischen Premierminister Keir Starmer trifft.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

Eintrag hinzufügen
Hinweis: Sie möchten dieses Wertpapier günstig handeln? Sparen Sie sich unnötige Gebühren! Bei finanzen.net Brokerage handeln Sie Ihre Wertpapiere für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade? Hier informieren!
Es ist ein Fehler aufgetreten!