10.10.2024 22:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Bericht: Israels Militär schoss auf UNO-Soldaten im Libanon

Beirut/Wien - Israelische Truppen haben im Libanon das Hauptquartier der UNO-Friedensmission UNIFIL beschossen und dabei mindestens zwei Blauhelmsoldaten verletzt. Ein Panzer der israelischen Armee habe einen Beobachtungsposten der Vereinten Nationen direkt getroffen, teilte ein Sprecher am Donnerstag mit. An UNIFIL sind auch Bundesheersoldaten beteiligt, sie waren aber nicht betroffen.

Israel greift im Zentrum Beiruts an

Beirut - Das israelische Militär hat erneut im Zentrum der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen. Die libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtet von mindestens zwei Angriffen. Dabei sind nach Behördenangaben mindestens 18 Menschen getötet worden. Mindestens 92 weitere Menschen wurden verletzt, wie das libanesische Gesundheitsministerium mitteilte.

Nehammer will Versprechen bezüglich Koalition halten

Wien - Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) hat vor den anstehenden Gesprächen mit FPÖ und SPÖ seine Ansagen hinsichtlich einer Regierungszusammenarbeit bekräftigt. "Das was ich vor der Wahl versprochen habe, halte ich auch nach der Wahl", sagte er Donnerstagabend in einer Videobotschaft - ohne konkret die Absage an eine Koalition mit den Freiheitlichen unter Herbert Kickl erneut auszusprechen. Einen Fahrplan für die vom Bundespräsidenten beauftragten Parteiengespräche gibt es nicht.

US-Regierung: Mindestens zehn Tote durch Hurrikan "Milton"

Washington/Altamonte Springs (Florida) - Nach Angaben der US-Regierung gibt es Berichte über mindestens zehn Todesopfer in Verbindung mit Hurrikan "Milton" im Bundesstaat Florida. Das bestätigte Heimatschutzminister Alejandro Mayorkas in einer Pressekonferenz. Zuvor hatten US-Medien über mindestens sechs Todesopfer berichtet. Der Minister beklagte mit Blick auf den Sturm auch "absichtlich verbreitete Falschinformationen", die reale Auswirkungen auf Überlebende hätten.

1 Mio. Euro Geldstrafe für Ex-Lobbyist Peter Hochegger

Wien - Im Zusammenhang mit sogenannten Liquiditätsreserven der Telekom Austria - die interne Bezeichnung für seinerzeitige Schwarzgeldkassen - ist der Ex-Lobbyist Peter Hochegger am Donnerstagnachmittag am Wiener Landesgericht wegen Abgabenhinterziehung schuldig gesprochen worden. Ein Schöffensenat verurteilte den mittlerweile 75-Jährigen zu einer Geldstrafe in Höhe von 1 Mio. Euro oder - für den Fall der Uneinbringlichkeit - zu zehn Monaten Ersatzfreiheitsstrafe.

Selenskyj zu Gesprächen in Rom

Vatikanstadt/Rom/Berlin - Nach Aufenthalten in London und Paris ist der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zu Gesprächen in der italienischen Hauptstadt Rom eingetroffen. Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni empfing Selenskyj am Abend in der Villa Doria Pamphilj für ein Gespräch, wie auf TV-Bildern zu sehen war. Wie bereits in London und Paris wird ein Teil der Unterredungen mit Meloni unter anderem die Präsentation seines "Siegesplans" sein.

Friedensnobelpreisträger wird verkündet

Oslo - In Zeiten von Nahostkonflikt, Ukraine-Krieg und Dutzenden weiteren Konflikten in der Welt wird am Freitag bekanntgegeben, wer mit dem diesjährigen Friedensnobelpreis ausgezeichnet wird. Das norwegische Nobelkomitee verkündet seine Auswahl um 11.00 Uhr in Oslo. Im vergangenen Jahr war die prestigeträchtige Auszeichnung an die inhaftierte Frauenrechtsaktivistin Narges Mohammadi aus dem Iran gegangen.

24-Jähriger bei Kajakunfall in Osttirol tödlich verunglückt

St. Veit im Defereggental - Ein 24-jähriger Deutscher ist am Donnerstag bei einem Kajak-Unfall im Bereich der Bavaria Alm in St. Veit im Defereggental in Osttirol tödlich verunglückt. Der junge Mann war mit zwei Landsmännern im Wildwasserfluss Schwarzach unterwegs gewesen. Aufgrund eines dort verklemmten Baumstammes kenterten zwei der Kajakfahrer. Der 24-Jährige konnte aus seinem Kajak aussteigen, wurde jedoch rund fünf Kilometer mitgerissen, eher er von der Feuerwehr aus dem Fluss geborgen wurde.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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