07.02.2015 19:00:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K - 19.00 Uhr

Schwindende Hoffnung nach Ukraine-Krisengesprächen

Moskau/Berlin - Nach ihren Gesprächen in Moskau und Kiew hat sich die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel zurückhaltend zu den Chancen für eine Friedenslösung in der Ostukraine geäußert. Russlands Präsident Wladimir Putin versicherte, sein Land wolle keinen Krieg. Russland "hat nicht vor, gegen irgendjemanden Krieg zu führen." Zugleich übte der Staatschef erneut scharfe Kritik an den westlichen Sanktionen.

Tsipras am Montag bei Faymann in Wien

Wien/Athen - Bundeskanzler Werner Faymann empfängt am Montag den neuen griechischen Regierungschef Alexis Tsipras in Wien. Bei dem eintägigen Arbeitsbesuch soll laut Kanzleramt neben der aktuellen Situation Griechenlands auch das "Wirtschafts- und Sozialmodell Österreichs" besprochen werden. Auch der Bereich der Jugendbeschäftigung steht auf der Gesprächsagenda.

Dijsselbloem dementiert Ultimatum an Griechenland

Washington - Der Vorsitzende der Eurogruppe, Jeroen Dijsselbloem, hat Griechenland kein Ultimatum gestellt, bis zum 16. Februar eine Verlängerung des Ende Februar auslaufenden Hilfsprogramms der Europartner zu beantragen. Dies sagte eine Sprecherin des niederländischen Finanzministers am Samstag in Den Haag. Sie nahm damit Stellung zu entsprechenden Medienberichten.

Anti-IS-Koalition startete Angriffe auf Mossul

Bagdad - Die US-geführte Anti-Terror-Koalition und die kurdischen Peshmerga verstärken ihre Angriffe auf die Organisation Islamischer Staat in Mossul im Nordirak. Der Generalsekretär des Peshmerga-Ministeriums, Jabar Jawar, sagte, dass es am Boden eine Militäroperation in Gebieten nordwestlich der Metropole mit heftigen Gefechten gebe. US- und kurdische Medien berichteten über neue Luftschläge.

Spanien schätzt bis zu 100.000 Jihadisten aus EU

Madrid/Bagdad - Die Zahl der Jihadisten aus der Europäischen Union (EU), die sich im irakisch-syrischen Kriegsgebiet Terrorgruppen angeschlossen haben, liegt nach einer Schätzung der spanischen Polizei mit 30.000 bis 100.000 weit höher als bisher vermutet. Die Zeitung "El Pais" weist darauf hin, dass bisher in Geheimdienstberichten nur von rund 4.000 "Jihad-Touristen" aus Europa die Rede gewesen sei.

Houthi-Rebellenführer rechtfertigt Machtübernahme

Sanaa - Der Führer der Houthi-Rebellen hat die Machtübernahme im Jemen gerechtfertigt. Damit werde auch ein weiteres Erstarken des sunnitischen Terrornetzwerks Al-Kaida verhindert, sagte Abdel-Malak al-Houthi, am Samstag in einer Fernsehansprache. "Die internationale Gemeinschaft sollte positiv mit uns umgehen", sagte er. Jemen gilt als Hochburg von Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel.

Palästinenser gründen Komitee für IStGH

Ramallah/Jerusalem - Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas hat ein Komitee eingesetzt, das die Anliegen der Palästinenser beim Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) verfolgen soll. Das von Chefunterhändler Saeb Erekat geleitete Gremium soll unter anderem Dokumente für den Strafgerichtshof sammeln und weiterleiten. Der Beitritt Palästinas zum IStGH ist nach UN-Angaben für den 1. April vorgesehen.

Entwarnung nach Bombendrohung am Wiener Handelskai

Wien - Die Polizei hat nach der Bombendrohung für den Bereich der Wiener U6- und Schnellbahnstation Handelskai am Samstagabend Entwarnung gegeben. Nachdem das geräumte Areal von Sicherheitskräften durchsucht worden war, konnten die Behörden im Anschluss daran Entwarnung geben und es wieder für den Verkehr öffnen. Auch die Wiener Linien vermeldeten die Aufhebung der Betriebsstörung.

(Schluss) mhh/grh

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