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Geändert am: 25.10.2024 22:05:06

Fokus weiter auf Berichtssaison: Dow und NASDAQ schließen uneinheitlich -- ATX geht mit Aufschlägen ins Wochenende -- DAX letztlich wenig bewegt -- Märkte in Asien schließen mehrheitlich höher

AUSTRIA

Der heimische Aktienmarkt konnte am Freitag Zuwächse verzeichnen.

Der ATX präsentierte sich kurz nach dem Ertönen der Startglocke etwas fester und hielt sich auch im Laufe des Tages in der Gewinnzone. Er verabschiedete sich schließlich 0,94 Prozent stärker bei 3.583,16 Punkten ins Wochenende.

Das europäische Börsenumfeld tendierte hingegen uneinheitlich, die Kursbewegungen blieben aber insgesamt gering - laut Marktbeobachtern würden die Anleger vor der näher rückenden US-Wahl zunehmend zurückhaltend agieren.

Positive Impulse lieferten überraschend gute Konjunkturdaten aus Deutschland. So hat sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft unerwartet aufgehellt, der deutsche ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Oktober deutlicher als prognostiziert. Das Konjunkturbarometer kletterte auf 86,5 Zähler von 85,4 Einheiten im Vormonat. Ökonomen hatten nur mit einem Anstieg auf 85,6 Punkte gerechnet.

Allerdings könne der Anstieg nach vier Rückgängen in Folge den Trend beim ifo noch nicht nach oben drehen, kommentierten die Ökonomen der Commerzbank. "Das Winterhalbjahr wird für die deutsche Wirtschaft schwierig. Auf der anderen Seite spricht die heutige Erholung beim ifo-Geschäftsklima gegen eine tiefe Rezession. Das wahrscheinlichere Szenario bleibt eine Stagnation im Winterhalbjahr gefolgt von einer blutleeren Erholung ab dem Frühjahr", prognostizierten die Experten.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex tendierte vor dem Wochenende seitwärts.

Der DAX notierte zur Eröffnung etwas tiefer und zeigte sich im Verlauf unentschlossen. Er wechselte mehrfach das Vorzeichen bevor er schließlich 0,11 Prozent höher bei 19.463,59 Punkten in den Feierabend ging.

"Auch wenn der ifo-Geschäftsklimaindex im Oktober etwas zulegen kann, sollte dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass die konjunkturelle Situation noch längere Zeit schwierig bleibt", schrieb Thomas Gitzel, Chefökonom der VP Bank. Der ifo-Index hatte sich erstmals seit fast einem halben Jahr wieder verbessert. "Aber die Aufschwungshoffnungen sind weiterhin gering bei den deutschen Unternehmen", kommentierte Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Dekabank. "Der Ausblick auf sinkende Zinsen hellt die Stimmung etwas auf, ansonsten gibt es kaum Bewegung im trüben Sumpf der deutschen Konjunktur." Immerhin liefere der Lichtblick für die deutsche Wirtschaft nicht allzu viel Gegenwind für die Zinssenkungsabsichten der Europäischen Zentralbank, hieß es von den Experten der Landesbank Hessen-Thüringen, Helaba.

Darüber hinaus sorgt die anstehende US-Wahl bei den Anlegern zunehmend für Nervosität. Laut Umfragen und Wettquoten wird eine zweite Amtszeit von Donald Trump immer wahrscheinlicher, was Sorgen mit Blick auf die US-Außenpolitik schürt. "Mit Zöllen und Gegenzöllen könnte gerade eine Exportnation wie Deutschland einen Schaden von 180 Milliarden Euro in den kommenden vier Jahren erleiden", schrieb Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar von Robomarkets in Bezug auf Prognosen führender Wirtschaftsinstitute.

Am Aktienmarkt rückten zu Wochenschluss die Resultate von Mercedes-Benz ins Rampenlicht, wobei eine Gewinnwarnung hier seit September bekannt ist.

WALL STREET

Die US-Börsen zeigten sich am Freitag uneinheitlich.

Der Dow Jones schloss 0,61 Prozent tiefer bei 42.114,40 Punkten.
Der Techwerteindex NASDAQ Composite legte daneben 0,56 Prozent auf 18.518,61 Zähler zu.

Insgesamt sorgten die nahenden US-Wahlen bei den Aktien-Anlegern für Unsicherheit. Die Renditen am Anleihenmarkt hatten im Wochenverlauf zwischenzeitlich deutlich zugelegt, kamen dann aber wieder etwas zurück.

Quartalszahlen gab es zum Wochenausklang unter anderem von Konsumgüterhersteller Colgate-Palmolive und dem Spezialist für Datenspeicherlösungen Western Digital. Im Modesektor rückten Capri Holdings in den Fokus der Anleger, weil eine Richterin den geplanten Verkauf an Tapestry stoppte und auf Wettbewerbsbedenken verwies.

ASIEN

An den Börsen in Asien war am Freitag keine gemeinsame Richtung auszumachen.

Der japanische Leitindex Nikkei 225 gab bis Handelsende um 0,60 Prozent nach auf 37.913,92 Zähler.

Auf dem chinesischen Festland stieg der Shanghai Composite derweil um 0,59 Prozent auf 3.299,70 Stellen.
Der Hang Seng gewann indes 0,49 Prozent auf 20.590,15 Punkte.

Überwiegend im Plus haben sich die Börsen in Asien am Freitag gezeigt. An der Tokioter Börse ging es jedoch vor der Parlamentswahl in Japan am Wochenende nach unten. Wegen der ungewissen politischen Zukunft ihres Landes nahmen die japanischen Anleger vorsichtshalber Geld vom Tisch. Zusätzlich belastet wurde der Nikkei vom wieder etwas festeren Yen. Für einen Dollar wurden etwa 151,90 Yen bezahlt, nachdem er am Mittwoch in der Spitze etwas über 153 Yen gekostet hatte. Derweil ist die Verbraucherpreisinflation im Großraum Tokio im Oktober unter das Inflationsziel der Bank of Japan von 2 Prozent gerutscht. Mit 1,8 Prozent lag der Preisauftrieb aber über dem Ökonomenkonsens von 1,7 Prozent. Anleger trennten sich von Banken- und Autowerten.

Anleger hofften unverändert auf weitere Konjunkturmaßnahmen der Regierung in Peking, hieß es. Die chinesische Zentralbank hat derweil am Freitag einen wichtigen Zinssatz, den für die mittelfristige Kreditfazilität (MLF), unverändert bei 2,00 Prozent belassen und über diese 700 Milliarden Yuan in das heimische Bankensystem gepumpt. Ferner stellte die Notenbank dem Finanzsystem weitere 292,6 Milliarden Yuan über den siebentägigen Reverse-Repo-Satz zum unveränderten Zins von 1,50 Prozent zur Verfügung.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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