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04.06.2024 12:45:42
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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte
Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:
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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++
DIENSTAG: In Dänemark bleiben die Börsen wegen des Verfassungstags geschlossen.
MITTWOCH: In Südkorea ruht der Handel wegen des Erinnerungstags, in Schweden wegen des Nationalfeiertags.
+++++ AKTIEN- UND ANLEIHEMÄRKTE (12.39 Uhr) +++++
INDEX Stand +- % +-% YtD
E-Mini-Future S&P-500 5.270,50 -0,5% +8,2%
E-Mini-Future Nasdaq-100 18.556,25 -0,5% +7,7%
Euro-Stoxx-50 4.952,95 -1,0% +9,5%
Stoxx-50 4.476,72 -0,5% +9,4%
DAX 18.399,74 -1,1% +9,8%
FTSE 8.228,10 -0,4% +6,8%
CAC 7.934,09 -0,8% +5,2%
Nikkei-225 38.837,46 -0,2% +16,1%
EUREX Stand +/- Punkte +/- Punkte YtD
Bund-Future 130,37 +0,44 -6,41
Rentenmarkt zuletzt +/- absolut +/- YTD
DE-Rendite 10 J. 2,54 -0,03 -0,03
US-Rendite 10 J. 4,38 -0,01 +0,50
+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++
ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 72,73 74,22 -2,0% -1,49 +0,3%
Brent/ICE 76,92 78,36 -1,8% -1,44 +0,9%
GAS VT-Settlem. +/- EUR
Dutch TTF 35,05 36,16 -3,1% -1,11 +12,8%
METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 2.332,65 2.350,83 -0,8% -18,18 +13,1%
Silber (Spot) 29,84 30,78 -3,0% -0,93 +25,5%
Platin (Spot) 1.008,78 1.016,50 -0,8% -7,73 +1,7%
Kupfer-Future 4,59 4,68 -1,8% -0,08 +17,2%
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags
Konjunktursorgen und bärische Preissignale der Gruppe Opec+ belasten die Erdölpreise.
+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++
An der Wall Street könnte sich ein Paradigmenwechsel vollziehen. Wurden schwache Konjunkturdaten bislang als Signal für mögliche Zinssenkungen tendenziell begrüßt, scheinen nun Konjunktursorgen die Oberhand zu gewinnen. Nach einem schwachen ISM-Index am Vortag bewegten sich die Rentenrenditen nach unten und damit in die gewünschte Richtung, doch der Aktienmarkt profitierte davon kaum. Im Handel kommen erste Zweifel auf, ob die weiche Landung der US-Konjunktur angesichts des hohen Zinsniveaus, an dem sich wegen der hartnäckig hohen Inflation wohl kurzfristig nichts ändern dürfte, tatsächlich gelingt. Immer mehr Stimmen warnen, dass sich die konjunkturellen Warnsignale häuften. In diesem Zusammenhang wird auch auf die aktuell deutlich sinkenden Ölpreise verwiesen. Am Dienstag könnten der im frühen Handel anstehende Auftragseingang der Industrie und die Anzahl offener Stellen neue Hinweise auf die Verfassung der US-Konjunktur liefern.
GitLab ist tiefer in die roten Zahlen gerutscht, der Kurs verliert vorbörslich 4,1 Ptrozent.
+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++
14:00 DE/Krones AG, HV
14:45 DE/SAP SE, Keynote CEO Klein auf Kundenveranstaltung SAP Sapphire
16:45 DE/SAP SE, Q&A mit CEO Klein auf Kundenveranstaltung SAP Sapphire
22:05 US/Hewlett Packard Enterprise Co, Ergebnis 2Q
DIVIDENDENABSCHLAG
(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)
Unternehmen Dividende
Friedrich Vorwerk 0,12 EUR
+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++
- US
16:00 Auftragseingang Industrie April
PROGNOSE: +0,7% gg Vm
zuvor: +1,6% gg Vm
16:00 Anzahl offener Stellen, Kündigungen und Entlassungen (Jolts)
+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++
Der Schwächeanfall an den Börsen weitet sich am Mittag aus. Händler sprechen von eklatanter Schwäche in allen Branchen. In den Knochen stecken den Marktteilnehmern nach wie vor die schwachen US-Konjunkturdaten vom Montag. Im DAX hat zudem der Bruch der 18.400er-Marke weitere Anschlussverkäufe ausgelöst. Auch bei Einzelaktien wie Deutsche Telekom (-2,0%) habe stutzig gemacht, dass sie sich nach der Platzierung nicht wie erwartet erholt haben. Der Großaktionär KfW hat am Vorabend rund 110 Millionen Telekom-Aktien platziert. Die Platzierung hat die Sorge geschürt, dass der Bund auch aus anderen Beteiligungen aussteigen könnte. Daher fallen auch Commerzbank um 3,3 Prozent. Unter dem fallenden Ölpreis leiden nicht nur die Öltitel, sondern auch Anbieter erneuerbarer Energien wie Siemens Energy, die um 4,9 Prozent einbrechen. Für Moeller-Maersk geht es allerdings um 0,7 Prozent nach oben. Die dänische Reederei hat erneut ihre Jahresprognose erhöht. Im Gefolge machen Hapag-Lloyd einen Sprung um 5,9 Prozent und Kühne & Nagel rücken um 1,8 Prozent vor. Daneben sind nur wenige konjunkturunabhängige Aktien im Plus, so Unilever und Nestle, die beide um 1,3 Prozent anziehen. Allianz verlieren 3,7 Prozent nach einer zurückgezogenen Kaufempfehlung durch die Citigroup.
+++++ DEVISEN +++++
DEVISEN zuletzt +/- % Di, 8:04 Mo, 17:28 Uhr % YTD
EUR/USD 1,0867 -0,3% 1,0904 1,0886 -1,6%
EUR/JPY 168,22 -1,2% 170,19 169,96 +8,1%
EUR/CHF 0,9705 -0,6% 0,9757 0,9754 +4,6%
EUR/GBP 0,8520 +0,1% 0,8518 0,8511 -1,8%
USD/JPY 154,81 -0,8% 156,08 156,12 +9,9%
GBP/USD 1,2754 -0,4% 1,2802 1,2790 +0,2%
USD/CNH (Offshore) 7,2463 -0,1% 7,2570 7,2560 +1,7%
Bitcoin
BTC/USD 68.911,75 -0,2% 68.863,41 69.131,67 +58,3%
Mit der fast als sicher geltenden Zinssenkung der EZB am Donnerstag gerät der Euro unter Druck. Im Handel wird vor allem das Vorpreschen der EZB herausgestrichen, da die Fed wohl erst sehr viel später die Zinsen senken dürfte.
+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++
Während die chinesischen Börsen leichte Aufschläge verbuchten, gaben die meisten anderen Handelsplätze leicht nach. Marktteilnehmer verwiesen auf Anzeichen, dass sich die US-Wirtschaft abschwäche. Zudem hielten sich die Anleger im Vorfeld einer Reihe von wichtigen Zentralbanksitzungen zurück. In Tokio gab der Nikkei leicht nach. Die japanische Notenbank könnte nach Aussage ihres Gouverneurs Kazuo Ueda weitere Anpassungen an ihrer Geldpolitik vornehmen. In Hongkong und Schanghai legten die Kurse leicht zu. Die UBS erwartet, dass eine allmähliche Stabilisierung der Immobilienverkäufe in China in den nächsten zwei Quartalen das Vertrauen der Haushalte und den Konsum wieder ankurbeln könnte, was zu einer nachhaltigeren Erholung der chinesischen Aktien führen könnte. Der Kospi gab deutlicher nach. Die Gesamtinflation in Südkorea hat auf ein Zehnmonatstief verlangsamt, blieb aber immer noch über dem Zielwert der Zentralbank, was gegen die Lockerung der Geldpolitik sprach und somit belastete. Korea Gas erhöhten sich nach den kräftigen Vortagesaufschlägen um weitere 1,8 Prozent. Grund ist der Plan der Regierung, vor der Südostküste nach fossilen Brennstoffen zu bohren. Kia fielen um 1,4 Prozent, nachdem die Fahrzeugverkäufe im Mai rückläufig gewesen waren. In Australien schnitt der Energiesektor mit Abgaben von 1,6 Prozent am schlechtesten ab. Grund waren Kursverluste bei Ölaktien. Auch in Japan und Hongkong gaben die Aktien von Öl-Unternehmen nach. In Indien fielen die wichtigsten Börsenindizes deutlich, nachdem die ersten Ergebnisse der Parlamentswahlen darauf hindeuteten, dass die Regierungskoalition nicht wie in den Umfragen vorhergesagt einen entscheidenden Sieg erringen dürften.
+++++ CREDIT +++++
Kaum bewegt zeigen sich die Risikoprämien am europäischen Kreditmarkt am Dienstag. Anders als die Aktienbörsen zeigt sich die Assetklasse damit unbeeindruckt von dem schwachen ISM-Index vom Vortag. Die Anleger sehen offenbar nicht das Risiko eines baldigen Anstiegs der Ausfallraten bei Unternehmensanleihen. Die nächsten Akzente könnten nun die geldpolitische Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag sowie der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag setzen.
+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++
DEUTSCHE TELEKOM
reagiert mit einer Ausweitung des potenziellen Volumens eigener Aktienrückkäufe auf den Verkauf von Telekom-Aktien durch den Bund. Wie die Telekom mitteilte, liegt das maximale Kaufvolumen pro Woche nach der Anpassung bei knapp über 200 Millionen Euro. Seit dem Start des laufenden Programms Anfang Januar hatten die durchschnittlichen wöchentlichen Rückkäufe bei 37 Millionen Euro gelegen.
AIRBUS
steht einem Agenturbericht zufolge vor einem Großauftrag aus China. Der Flugzeughersteller verhandele derzeit über den Verkauf von über 100 Maschinen des Typs A330neo an chinesische Airlines, berichtet Bloomberg. Die Gespräche hätten seit dem Treffen des chinesischen Präsidenten Xi Jinping mit seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron im Mai Fahrt aufgenommen.
FRESENIUS
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires
June 04, 2024 06:46 ET (10:46 GMT)

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