16.09.2024 11:07:00
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Rohstoffe (Vormittag) - Ölpreise legen zu Wochenbeginn leicht zu
Am Markt wurde auf die Entwicklung der Öllieferungen aus Libyen verwiesen. Die Exporte aus dem wichtigen Förderland und OPEC-Mitglied waren zuletzt wegen politischer Streitigkeiten im Land deutlich gefallen. Bereits in der vergangenen Woche hatten sich die Notierungen am Ölmarkt etwas von den kräftigen Verlusten seit Beginn des Monats erholen können. Vor allem die Sorge über eine zu schwache Nachfrage nach enttäuschenden Konjunkturdaten aus den USA und China hatten die Ölpreise zu Beginn des Monats unter Druck gesetzt.
Zuletzt gab es erneut enttäuschende Konjunkturdaten aus China, die aber keine weiteren Kursverluste am Ölmarkt auslösten. Am Wochenende war bekannt geworden, dass die Industrieproduktion und die Umsätze im chinesischen Einzelhandel im August jeweils schwächer gewachsen waren als im Monat zuvor.
Der Preis für ein Barrel OPEC-Öl wurde zuletzt für Donnerstag mit 72,42 Dollar festgelegt. Die OPEC berechnet den Korbpreis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells.
Die Rekordjagd am Goldmarkt hat sich am Montag mit der Aussicht auf sinkende Zinsen in den USA fortgesetzt. Im Frühhandel stieg der Preis für eine Feinunze bis auf 2.589,64 US-Dollar und damit so hoch wie noch nie. Zuletzt kostete eine Feinunze (31,10 Gramm) in London 2.587,74 Dollar und damit um 0,28 Prozent mehr als am Vortag. Auch in Euro gerechnet erreichte die Notierung ein Rekordhoch, bei 2.334,80 Euro je Unze.
Stärkster Preistreiber ist die Aussicht auf sinkende Zinsen. Nach klaren Hinweisen aus den Reihen der US-Notenbank Fed wird am Mittwoch fest mit der ersten Leitzinssenkung seit der Inflationswelle gerechnet. Die amerikanischen Währungshüter haben allerdings Ausmaß und Abfolge künftiger Zinsschritte offen gelassen und die Entscheidung von der weiteren Entwicklung von Konjunkturdaten abhängig gemacht.
ger/spa

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