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08.07.2024 08:42:00
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Wiener Aktienmarkt vorbörslich im Minus erwartet
So blieb der rechtspopulistische Rassemblement National (RN) überraschend deutlich hinter der angestrebten absoluten Mehrheit zurück. Die Partei von Marine Le Pen, die im ersten Wahlgang noch vorn gelegen hatte, könnte hinter dem Linksbündnis als wahrscheinlich stärkster Kraft sowie dem Mitte-Lager von Präsident Emmanuel Macron auf dem dritten Platz landen. Für keines der politischen Lager zeichnet sich die für eine Regierungsbildung nötige Mehrheit ab.
"Es bleibt abzuwarten, wie regierungsfähig Frankreich sein wird und ob das Ergebnis eine veränderte Ausgabenpolitik bedeutet", kommentierte die Helaba den Wahlausgang.
Mit Blick auf Konjunkturimpulse richtet sich die Aufmerksamkeit diese Woche auf die Verbraucherpreise in den Vereinigten Staaten. Sie werden allerdings erst in der zweiten Wochenhälfte am Donnerstag veröffentlicht. "Die Kern-Inflation wird leicht steigend erwartet, sodass die Zinssenkungsfantasie wohl nicht weiter forciert wird", schrieben hierzu die Analysten der Helaba.
Am Freitag hatte der ATX um 0,09 Prozent schwächer bei 3.708,61 Punkten geschlossen. Bei höherem Volumen gesucht waren in Wien zum Wochenschluss Aktien der Immofinanz sowie vom Verbund und legten jeweils um die 2 Prozent zu. AT&S büßten hingegen nach einer Kurszielsenkung 6,4 Prozent ein und waren damit die mit Abstand größten Verlierer im prime market.
Die größten Kursgewinner im prime market am Freitag:
Marinomed +2,46% 12,50 Euro Lenzing +2,39% 34,30 Euro RHI Magnesita +2,38% 43,00 Euro
Die größten Kursverlierer im prime market am Freitag:
AT&S -6,39% 19,64 Euro Kapsch TrafficCom -2,86% 8,84 Euro Mayr-Melnhof -1,79% 110,00 Euro
sto/sko/mha
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