03.06.2024 15:30:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Wien - Die schwächelnde Bauwirtschaft und Industrie belastet weiter den Arbeitsmarkt. Ende Mai waren 351.151 Personen beim Arbeitsmarktservice (AMS) arbeitslos oder in Schulung gemeldet, davon waren 272.997 arbeitslos und 78.154 in Schulungsmaßnahmen des AMS. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist die Zahl der Arbeitslosen und AMS-Schulungsteilnehmer um 9,5 Prozent bzw. 30.549 Personen gestiegen. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,5 Prozentpunkte auf 6,4 Prozent.
Verschwundener Sprengsatz im Auto der Ex gefunden
Graz - Der verschwundene Sprengsatz, der vom 55-jährigen mutmaßlichen Bombenbauer in der Steiermark am Auto seiner Ex-Frau platziert worden war, ist gefunden worden: Wie die Landespolizeidirektion Steiermark am Montag die APA informierte, war die Bombe an einer anderen Stelle als vom Verdächtigen angegeben hinter einem Verbau im Wagen versteckt. Warum die Sprengstoffspürhunde nicht angeschlagen hatten, sei unklar. Die Bombe wurde sichergestellt und wird nun untersucht.
ÖVP fordert Abschaffung von "Verbrenner-Verbot" in der EU
Wien - Die ÖVP hat am Montag ihre Forderung unterstrichen, die Forschung an Autos mit Verbrenner-Motor zu erhalten. Es gehe um "Technologieoffenheit" und gegen ein "Verbrenner-Verbot" sagten Bundeskanzler Karl Nehammer, Wirtschaftsminister Kocher und Steiermarks Landeshauptmann Christopher Drexler (alle ÖVP), in einer Pressekonferenz gemeinsam mit dem Ökonomen Christian Helmenstein. Davor hatte es einen "Runden Tisch" mit Industrievertretern zur Zukunft des Autos gegeben.
Mannheim - Scholz will strikt gegen Extremisten vorgehen
Mannheim/Wien/Berlin - Deutschlands Bundeskanzler Olaf Scholz hat nach der tödlichen Messerattacke in Mannheim ein striktes Vorgehen gegen Extremisten angekündigt. In Gedenken an den getöteten Polizisten fahren die Dienstfahrzeuge der deutschen Bundespolizei bundesweit mit Trauerflor. Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) versprach indes, alles zu tun, um eine derartige Attacke in Österreich zu verhindern.
Mindestens 19 Tote bei Angriffen Israels im Gazastreifen
Rafah/Sanaa - Bei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen sind nach Angaben von Spitälern in der Nacht auf Montag mindestens 19 Menschen getötet worden. Das Europäische Krankenhaus erklärte, allein bei einem Angriff auf ein Haus östlich von Khan Younis im Süden des Gazastreifens seien zehn Menschen getötet und mehrere weitere verletzt worden. Bei einem Angriff auf ein Haus in der Flüchtlingssiedlung Bureij weiter nördlich gab es laut dem Al-Aqsa-Märtyrer-Krankenhaus sechs Tote.
Drittgrößter Reisekonzern Europas FTI meldet Insolvenz an
Berlin - Der deutsche Reisekonzern FTI meldet Insolvenz an. Die FTI Touristik GmbH, Dachgesellschaft der FTI Group des drittgrößten europäischen Reiseveranstalters, stellte am Montag beim Amtsgericht München einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens, teilte das Unternehmen mit. Noch nicht begonnene Reisen würden voraussichtlich ab morgen, Dienstag (4. Juni), nicht mehr oder nur teilweise durchgeführt werden können. Die Insolvenz trifft auch das Geschäft in Österreich.
Bezahlkarte in Oberösterreich für Asylwerber ab Juli
Linz - Seit Juni testet Niederösterreich eine eigene Bezahlkarte für Asylwerber. Einen Monat später, mit 1. Juli, wird das Land Oberösterreich eine Sachleistungskarte in der Grundversorgung erproben, kündigten Landeshauptmann Thomas Stelzer und Integrationslandesrat Wolfgang Hattmannsdorfer (beide ÖVP) am Montag in Linz an. Dabei handle es sich um jenes Pilotprojekt, welches das Innenministerium mit dem Land Oberösterreich erarbeitet habe, wurde betont.
EU droht trotz Zuwanderung Bevölkerungsschwund
EU-weit/Berlin - Der Europäischen Union (EU) droht in den kommenden Jahrzehnten ein deutlicher Bevölkerungsschwund. Bis 2070 könnte die Einwohnerzahl in den aktuellen Grenzen selbst bei einer Nettozuwanderung von jährlich 1,2 Millionen Personen um 4,2 Prozent auf 432,2 Millionen sinken. Diese Prognose veröffentlichte das deutsche Statistische Bundesamt in Berlin am Montag. Grundlage sind Berechnungen des EU-Statistikamtes Eurostat. Am 1. Jänner 2023 lebten 451,4 Millionen Menschen in der EU.
Wiener Börse startet mit Zuwächsen in den Juni
Wien - Der Wiener Aktienmarkt ist mit Zuwächsen in den Juni gestartet. Im freundlichen europäischen Umfeld gewann der ATX am Montag bis 14.15 Uhr 0,76 Prozent auf 3.716,39 Punkte. Auf Unternehmensebene blieb die Meldungslage zu heimischen Werten mager. Papiere Strabag stiegen um zwei Prozent. Der Baukonzern hat in der Slowakei einen Großauftrag an Land gezogen.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red

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