04.06.2024 15:30:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Linz/St. Pölten/Schärding - Starkregen hat seit Montagabend für hunderte Feuerwehreinsätze in Oberösterreich und Niederösterreich gesorgt. Dienstagmittag war die Donau in Linz aus ihren Ufern getreten, der Fluss war für die Schifffahrt gesperrt. Außerdem waren Straßen in und um Linz gesperrt, was zu Staus führte, wie der ÖAMTC berichtete. In Niederösterreich gebe es kleinräumige Überflutungen, Hochwassergefahr bestehe aber keine, sagte Klaus Stebal vom Landeskommando.
Einheitliches Bezahlkartensystem für Flüchtlinge geplant
Hernstein/Wien - Bei der Konferenz der Landesflüchtlingsreferenten am Dienstag im niederösterreichischen Hernstein (Bezirk Baden) ist die Entwicklung eines bundesweit einheitlichen Systems einer Sachleistungskarte für Flüchtlinge auf den Weg gebracht worden. Laut dem von Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) präsentierten Konzept ist eine bundesweite Beschaffung geplant, die Umsetzung ist ab 2025 vorgesehen. Über eine Einführung entscheiden die Länder.
Palästinenser wollen sich Völkermord-Klage anschließen
Den Haag - Die Palästinenser wollen sich Südafrikas Völkermord-Klage gegen Israel vor dem Internationalen Gerichtshof anschließen. Das palästinensische Außenministerium in Ramallah habe die Beteiligung beantragt, teilte das Gericht am Montagabend in Den Haag mit. Das Ministerium beantragte dies im Namen Palästinas - was erst von wenigen Ländern als Staat anerkannt wird. Auch die Vereinten Nationen haben den palästinensischen Gebieten nicht die volle Mitgliedschaft zuerkannt.
Baby unter Verletzten nach russischem Angriff auf Dnipro
Dnipro (Dnipropetrowsk) - Bei einem russischen Raketenangriff auf die zentral-östlich gelegene, ukrainische Millionenstadt Dnipro sind am Dienstag mindestens acht Menschen verletzt worden, darunter ein Baby und ein 17-Jähriger. "Ein Bub im Alter von einem Monat ist in zufriedenstellendem Zustand und wird ambulant behandelt", schrieb der Militärgouverneur des Gebiets Dnipropetrowsk, Serhij Lyssak, am Dienstag auf seinem Telegramkanal. Der 17-Jährige musste demnach ins Krankenhaus gebracht werden.
Staatsanwaltschaft Berlin nimmt Signa-Firmen ins Visier
Berlin/Wien - Im Zusammenhang mit der Insolvenz des Berliner Luxuskaufhauses KaDeWe, das zur Signa-Gruppe des Tiroler Investors Ren� Benko gehörte, ermittelt die Berliner Staatsanwaltschaft. Außerdem gebe es Vorprüfungen zu möglichen strafrechtlichen Ermittlungen zu der Insolvenz der Signa-Gruppe mit 169 einzelnen Unternehmen, teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Derzeit würden Unterlagen gesichtet in Hinblick auf Vorwürfe des Bankrotts, der Untreue und des Subventionsbetrugs.
FTI-Insolvenz trifft auch heimischen Tourismus
Wien - Die Insolvenz des großen deutschen Reisekonzerns FTI trifft auch die heimische Tourismuswirtschaft. Es sei aktuell, "schwer einzuschätzen", wie viele Hotels von Zahlungsausfällen und -verzögerungen betroffen seien, hieß es von der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) am Dienstag auf APA-Anfrage. Man ermittele "gerade den Status quo", das volle Ausmaß der FTI-Insolvenz sei erst in den nächsten Tagen bezifferbar.
Burgenland plant eigene Medizinuniversität
Eisenstadt - Das Burgenland soll in drei, vier Jahren eine eigene Medizinuniversität bekommen. Bis dahin will das Land Studierende mit Burgenland-Bezug finanziell unterstützen im Ausmaß von 1.000 Euro im Monat. Sie verpflichten sich im Gegenzug, die Facharztausbildung in einem burgenländischen Spital zu absolvieren und dann fünf Jahre hier zu arbeiten, erklärte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) am Dienstag.
Hungerstreik-Aktivist will weiter machen
Berlin - Nach einer Behandlung im Krankenhaus will der Klimaaktivist Wolfgang Metzeler-Kick seinen Hungerstreik für eine Regierungserklärung des deutschen Bundeskanzlers Olaf Scholz fortsetzen. Dies teilte die Kampagne "Hungern bis ihr ehrlich seid" am Dienstagmorgen mit. Am Abend zuvor war der 49-Jährige in eine Klinik gebracht worden. Grund sei ein Kreislaufkollaps nach 89 Tagen Hungerstreik gewesen.
Wiener Börse tendiert im Verlauf schwächer
Wien - Der heimische Leitindex ATX verlor am frühen Dienstagnachmittag 1,00 Prozent auf 3.663,61 Punkte. Weiterhin schwach zeigte sich auch das europäische Börsenumfeld. Zudem deuten die US-Futures auf einen negativen Handelsstart an der Wall Street hin. Im Vorfeld der EZB-Zinsentscheidung am Donnerstag und den am Freitag anstehenden US-Arbeitsmarktdaten halten sich viele Anleger bereits zurück, hieß es von einem Marktbeobachter.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red

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