06.06.2024 10:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

UNO: Bis zu 45 Tote bei Angriff Israels auf Schule

Gaza - Bei einem israelischen Angriff auf eine Schule in Nuseirat im Gazastreifen sind nach Angaben des Palästinenser-Hilfswerks der Vereinten Nationen (UNRWA) 35 bis 45 Menschen getötet worden. Die genaue Zahl sei noch nicht bekannt, sagt UNRWA-Kommunikationsdirektorin Juliette Touma. Die meisten Opfer waren nach palästinensischen Angaben Frauen, Kinder und Jugendliche, hieß es am Donnerstag in der Früh aus medizinischen Kreisen in dem Küstengebiet.

Auftakt zur Europawahl in den Niederlanden erfolgt

Amsterdam - Die Europawahl hat am Donnerstag mit der Abstimmung in den Niederlanden begonnen. Die Wahllokale sind dort bis 21.00 Uhr (MESZ) geöffnet. Dann werden auch erste Umfragen veröffentlicht. Ergebnisse werden erst bekanntgegeben, wenn in allen Mitgliedsstaaten die Abstimmung beendet ist. Laut einer am Vorabend veröffentlichten Umfrage liegt die nationalistische PVV-Partei des Rechtspopulisten Geert Wilders gleichauf mit den Sozialdemokraten/Grünen mit je acht Sitzen.

EU-Wahlkampf geht mit Abschlussveranstaltungen ins Finale

Wien - Der Wahlkampf zur EU-Wahl am Sonntag (9. Juni) geht mit den Abschlussveranstaltungen der Parteien nun ins Finale. Den Auftakt der im EU-Parlament vertretenen Listen macht die ÖVP am Donnerstagvormittag. Am Freitag halten dann die anderen vier in Brüssel und Straßburg vertretenen Parteien - SPÖ, FPÖ, Grüne und NEOS - ihre Schlusskundgebungen ab, ebenso die erstmals kandidierende Liste DNA. Die KPÖ schloss ihre Kampagne bereits am Dienstag ab.

Viele Forderungen im Abschlussbericht zu COFAG-Ausschuss

Wien - Der den Parteien übermittelte Abschlussbericht zum COFAG-Untersuchungsausschuss ist mit zahlreichen Forderungen gespickt, sowohl zum Untersuchungsgegenstand als auch dem Verfahrensrecht selbst. Die Verfahrensrichterinnen und -richter verlangen darin etwa mehr Kompetenzen, zum Beispiel bei der Ladung von Auskunftspersonen. Im konkreten Fall der Covid-Finanzierungsagentur fordern sie, dass geförderte Unternehmen keine Boni und Dividenden auszahlen.

Home Invasion im niederösterreichischen Würnitz geklärt

St. Pölten/Wien - Die Home Invasion in Würnitz in der Gemeinde Harmannsdorf (Bezirk Korneuburg), bei der der Hausbesitzer auf einen 46-jährigen Eindringling geschossen hatte, ist geklärt. Drei weitere Beschuldigte im Alter von 22 bis 45 Jahren wurden ausgeforscht und festgenommen, es handelt sich durchgehend um rumänische Staatsbürger. Zwei der Männer dürften auch in einen Überfall auf einen Lebensmittelmarkt in Wien involviert gewesen sein, hieß es am Donnerstag bei einer Pressekonferenz.

Vier Tote bei Zugsunglück in Tschechien

Prag - Beim Zusammenstoß eines voll besetzten Personenzugs mit einem Güterzug im tschechischen Pardubice sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Innenminister Vit Rakusan sprach nach dem Unglück in der Nacht auf Donnerstag von vier bestätigten Todesopfern und 23 Verletzten. 20 von ihnen seien leicht, drei mittelschwer verletzt. Derzeit finde ein Abgleich mit den Passagierlisten statt, sagte er im Fernsehen.

63-jährige Italienerin brachte Buben zur Welt

Rom - Eine 63-jährige Italienerin hat einen Buben zur Welt gebracht. Die Frau aus der toskanischen Stadt Viareggio hatte sich in Kiew künstlich befruchten lassen, berichtete die Tageszeitung "La Stampa" (Donnerstagsausgabe). In der Ukraine gibt es keine entsprechenden Altersgrenzen. Der Bub ist in der 31. Schwangerschaftswoche zur Welt gekommen und wog bei der Geburt zwei Kilo. Mutter und Kind seien wohlauf. Die Frau habe keinen Partner.

Deutschland will Kriminelle nach Afghanistan abschieben

Berlin - Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz will die Abschiebung von Schwerstkriminellen nach Afghanistan und Syrien wieder ermöglichen. "Solche Straftäter gehören abgeschoben - auch wenn sie aus Syrien und Afghanistan stammen", sagte Scholz am Donnerstag im Bundestag. "Schwerstkriminelle und terroristische Gefährder haben hier nichts verloren." Wie genau er das ermöglichen will, sagte der deutsche Kanzler nicht.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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