07.07.2024 22:30:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Paris - Überraschende Wende bei der Parlamentswahl in Frankreich: Das links-grüne Bündnis Neue Volksfront liegt laut Prognosen vom Sonntagabend zufolge überraschend vorn. Der französische Premierminister Gabriel Attal kündigte seinen Rücktritt an. Das Mitte-Lager von Staatspräsident Emmanuel Macron verfüge über keine Mehrheit mehr, teilte er nach Bekanntwerden erster Hochrechnungen mit. Der rechtspopulistische Rassemblement National (RN) könnte auf den dritten Platz abrutschen.
Orb�ns "Patrioten" wollen neue rechte EU-Fraktion gründen
Brüssel - Europas Rechtsaußen-Parteien wollen am Montag in Brüssel mit den "Patrioten für Europa" (PfE) die drittstärkste Fraktion im neuen EU-Parlament ins Leben rufen. Die von der FPÖ, Viktor Orb�ns ungarischer Fidesz sowie der populistischen ANO aus Tschechien neugegründete Gruppe fand in den vergangenen Tagen immer mehr Unterstützung. Die für die Gründung einer Parlamentsfraktion erforderlichen 23 Mandatare aus sieben EU-Ländern dürfen die "Patrioten" erreichen.
Druck auf Biden in Rückzugs-Debatte steigt
Washington - In den USA steht Präsident Joe Biden nach dem verpatzten TV-Duell mit Donald Trump weiter unter dem Druck aus den eigenen Reihen, seine Wiederwahl-Pläne zu überdenken. Die kommende Woche sei entscheidend, sagte der demokratische Senator Chris Murphy am Sonntag dem Sender CNN. Die Uhr ticke. "Ich denke, der Präsident muss mehr tun", sagte Murphy. Der Abgeordnete Adam Schiff sagte dem Sender NBC, Biden müsse schnell handeln, um Bedenken auszuräumen.
Hamas will auch ohne "dauerhafte Waffenruhe" verhandeln
Gaza - Die radikalislamische Palästinenserorganisation Hamas ist laut einem ranghohen Vertreter dazu bereit, ohne eine "vollständige und dauerhafte Waffenruhe" über die Freilassung von Geiseln und ein Ende des Krieges im Gazastreifen zu verhandeln. Der ranghohe Vertreter sagte am Sonntag, die Forderung der Hamas, dass Israel "einer vollständigen und dauerhaften Waffenruhe" zustimmen müsse, um Gespräche über einen Austausch von Geiseln gegen Häftlinge zu beginnen, sei "überholt".
Protest mit Wasserspritzen gegen Touristen in Barcelona
Barcelona - Der Unmut in Spanien über die negativen Folgen des Massentourismus nimmt immer mehr zu. In der Mittelmeermetropole Barcelona forderten nach Behördenangaben bei der zweiten Demonstration dieser Art rund 2.800 Menschen angesichts immer höherer Wohn- und Lebenshaltungskosten Beschränkungen für die Tourismusbranche, wie die Zeitung "La Vanguardia" berichtete. Gäste von Restaurants, die vor allem bei Urlaubern beliebt sind, wurden mit Wasserspritzen attackiert.
Zehn Tote bei Brand in Altersheim in Uruguay
Montevideo - Bei einem Brand in einem Altersheim in Uruguay sind nach Medienberichten zehn Menschen ums Leben gekommen. Es handelte sich bei den Toten um Bewohner der Einrichtung in der Stadt Treinta y Tres, wie örtliche Medien unter Berufung auf das Innenministerium des südamerikanischen Landes und die Feuerwehr berichten. Eine 20 Jahre alte Mitarbeiterin des Heims konnte sich unverletzt durch eine Garage retten.
Explosionen in russischem Gebiet nach ukrainischem Angriff
Woronesch - Ein ukrainischer Drohnenangriff hat nach Angaben russischer Behörden im Gebiet Woronesch mehrere Explosionen ausgelöst. Der Gouverneur des Gebiets, Alexander Gussew, teilte mit, dass Objekte mit explosivem Material begonnen hätten zu detonieren. Details nannte er nicht. Unterdessen ist am Sonntag laut Angaben aus Moskau das Dorf Tschigari unter russische Kontrolle gebracht worden. Am Samstag eroberten russische Einheiten bereits das nahe Donezk gelegene Dorf Sokil.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red

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