10.07.2024 14:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Hitzewelle ist da und bleibt vorerst

Wien - Die angekündigte extreme Hitzewelle mit Höchstwerten deutlich jenseits der 30 Grad in Teilen Österreichs ist angekommen. In Wien wurden an der Messstation Hohe Warte am Mittwoch bereits um 11.00 Uhr 32,3 Grad gemessen, auch in Eisenstadt, St. Pölten und Graz war der "30er" schon am Vormittag geknackt. Im Tagesverlauf sind von Geosphere Austria regional bis zu 36 Grad vorhergesagt. So geht es vorerst weiter, jedoch mit Gewittergefahr und am Wochenende nur mehr bis zu 32 Grad.

Mensdorff-Pouilly in Berufung freigesprochen

Wien/Toulouse - Die Verurteilung gegen den Lobbyisten Alfons Mensdorff-Pouilly wegen Geldwäsche im Eurofighter-Komplex ist aufgehoben worden. Das Oberlandesgericht Wien kippte den Schuldspruch des Wiener Landesgerichts aus dem Jahr 2022 und sprach den Angeklagten frei. Das Urteil ist rechtskräftig.

USA und Partner sagen Kiew bei NATO-Gipfel Unterstützung zu

Washington/Brüssel - Die USA und weitere NATO-Staaten wollen der Ukraine zusätzliche Ausrüstung zur Abwehr russischer Luftangriffe liefern. Das kündigte US-Präsident Joe Biden bei einem Festakt zum 75-jährigen Bestehen des Verteidigungsbündnisses in Washington an. In einem gemeinsamen Statement der USA und mehrerer Partner war auch die Rede von "zusätzlichen" Patriot-Luftabwehrsystemen. Norwegen kündigte indes die Lieferung von F16-Kampfjets an.

Tote bei russischem Raketenangriff auf Odessa

Odessa - Die Ukraine hat einen russischen Raketenangriff auf die Region Odessa im Süden des Landes gemeldet. In der Nacht hätten die russischen Truppen fünf Raketen und zwanzig Drohnen abgefeuert, teilt die ukrainische Luftwaffe mit. Ein Ziel sei Hafeninfrastruktur gewesen. Zwei Menschen wurden laut dem Gouverneur getötet. Es seien Lagerhäuser, Lastwägen und ein ziviles Schiff beschädigt worden. Die Häfen Odessas sind wichtig für den Getreideexport der Ukraine.

Chemikalie Trifluoracetat belastet Trinkwasser

Wien - Im österreichischen Trinkwasser ist durchgehend die bedenkliche Chemikalie Trifluoracetat (TFA) nachweisbar, berichtete der Umweltchemiker Helmut Burtscher-Schaden Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Wien. Die Umweltschutzorganisation Global 2000 fordert in einer Petition an die Landeshauptleute und Bundesregierung ein "sofortiges Verbot" der Haupteintragsquellen von TFA: Gewisse landwirtschaftliche Pflanzenschutzmittel (PFAS-Pestizide) und Kühlstoffe (F-Gase).

Israel ruft alle Einwohner zum Verlassen von Gaza-Stadt auf

Jerusalem - Die israelische Armee hat am Mittwoch alle Einwohner von Gaza aufgerufen, die im Norden des Gazastreifens gelegene Stadt zu verlassen. "Die Stadt Gaza bleibt ein gefährliches Kampfgebiet", hieß es auf Flugblättern, die über der Stadt abgeworfen wurden. Alle Einwohner sollten sich über "Sicherheitskorridore" Richtung Süden in Schutzunterkünfte begeben. Am Dienstag hatte die Armee erklärt, sie setze ihre "Anti-Terror-Einsätze" in Gaza fort.

Video-Sprechstunde beim Arzt kommt 2026 flächendeckend

Wien - Bund, Länder und Sozialversicherung haben ihre Schwerpunkte für die Digitalisierung des Gesundheitswesens am Mittwoch präsentiert. Ab 2026 sollen Arzttermine über die Hotline 1450 flächendeckend gebucht werden können, auch Videokonsultationen will man dann breit verfügbar machen. Finanziert wird all das mit jährlich 51 Mio. Euro aus der jüngsten Gesundheitsreform. Ebenfalls am Fahrplan: Die Einbindung sämtlicher Befunde und Bilder in die Gesundheitsakte ELGA samt eigener App.

Experten fordern verpflichtenden Sozialdienst

Wien - Mit Vorschlägen zur "Sozialen Stabilität" hat die Experten-Initiative "Mehr Grips" am Mittwoch ihr bereits viertes Papier mit Inputs für die Politik vorgestellt. Unter den Forderungen befindet sich auch jene nach einem neunmonatigen verpflichtenden Sozialdienst für alle Staatsbürgerinnen und -bürger sowie Personen mit Aufenthaltstitel bis 25 Jahre. Dieser soll auch anstelle des Grundwehrdiensts absolviert werden können.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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