11.07.2024 10:30:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
EU-weit/Brüssel/Luxemburg - Der Wolf darf in Österreich weiterhin nicht gejagt werden. So urteilte am Donnerstag der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg. "Eine Ausnahme von diesem Verbot zur Vermeidung wirtschaftlicher Schäden kann nur gewährt werden, wenn sich die Wolfspopulation in einem günstigen Erhaltungszustand befindet, was in Österreich nicht der Fall ist", heißt es in einer Aussendung des Gerichtshofs.
NATO gibt 40 Milliarden Euro für Kiew und kritisiert Peking
Brüssel/Washington - Die NATO hat bei ihrem Gipfeltreffen in Washington Militärhilfen von 40 Milliarden Euro für die Ukraine beschlossen. Bündnis-Generalsekretär Jens Stoltenberg sprach von einem "bedeutenden" Hilfspaket. Zum Abschluss des Gipfels tagen die Staats- und Regierungschefs am Donnerstag mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Danach will US-Präsident Joe Biden als Gipfelgastgeber vor die Presse treten. Scharfe Kritik übten die Verbündeten an China.
US-Langstreckenraketen in Deutschland - Moskau droht
Moskau/Brüssel - Russland will nach eigenen Angaben auf die geplante Stationierung von US-Langstreckenraketen in Deutschland mit militärischen Maßnahmen reagieren. Dies berichteten staatliche, russische Medien am Donnerstag unter Berufung auf den russischen Vizeaußenminister Sergej Rjabkow, ohne konkrete Details dazu zu nennen. Die Entscheidung, die Raketen in Deutschland zu stationieren, ziele darauf ab, die Sicherheit Russlands zu beeinträchtigen, wurde Rjabkow zitiert.
Plattform macht auf Versorgungsmängel bei Kindern aufmerksam
Wien - Die neugegründete Plattform #besserbehandelt.at macht mit einer Kampagne auf Mängel in der Gesundheitsversorgung von Kindern und Jugendlichen aufmerksam. Es wird für Familien immer schwieriger eine Kinderärztin oder einen Kinderarzt mit Kassenvertrag zu finden, hieß es am Donnerstag bei einer Pressekonferenz. Im psychosozialen Bereich bestehe eine Unterversorgung in ländlichen Gebieten und durch die fehlende Kostenübernahme der Sozialversicherung im niedergelassenen Bereich.
Zahl der Zivildiensterklärungen geht zurück
Wien - Im ersten Halbjahr sind 8.313 Zivildiensterklärungen abgegeben worden, das sind um 9,4 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2023. Mit 5.613 zugewiesenen Zivildienern von Jänner bis inklusive Juni ergab sich eine Bedarfsdeckung von 89,1 Prozent. Diese liegt damit um 2,1 Prozent höher als im gleichen Zeitraum 2023, erklärte Claudia Plakolm (ÖVP), Staatssekretärin für Jugend und Zivildienst, bei einer Pressekonferenz am Donnerstag.
Toter bei Arbeiten in Kanalsystem im Bezirk Baden
Oberwaltersdorf - Ein 63-Jähriger ist am Mittwoch bei Arbeiten in einem Kanalsystem in Oberwaltersdorf (Bezirk Baden) ums Leben gekommen. Polizeiangaben vom Donnerstag zufolge hatte sich ein verwendeter Abdichtungsballon gelöst. Der Mann wurde von dem Gegenstand und nachströmendem Wasser erfasst und in ein 100 Meter langes Rohr gedrückt. Es folgten umfangreiche Rettungsmaßnahmen, der Arbeiter erlag jedoch an Ort und Stelle seinen Verletzungen.
Schwerpunktaktionen der Wiener Polizei wegen "Bandenkrieg"
Wien - Auf die bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Gruppen von jungen Männern in Wien sind am Mittwoch Schwerpunktaktionen an Hotspots in der ganzen Stadt gefolgt. "Wir werden nicht zulassen, dass es Plätze gibt, wo man sich nicht mehr hintraut", sagte Dietmar Berger vom Landeskriminalamt (LKA) am Abend vor Kamerateams im Rahmen einer Aktion bei der U6-Station Jägerstraße in der Brigittenau. Die Gewalteskalationen hätten "eine andere Qualität" erreicht.
Flächen nach Hangrutsch in Vorarlberg nicht mehr bebaubar
Bregenz - Nach einem immensen Hangrutsch in Hörbranz (Bez. Bregenz) im vergangenen Jahr steht nun fest, dass die zerstörten Häuser nicht an selber Stelle wieder aufgebaut werden können. Die vier betroffenen Grundstücke seien nicht mehr bebaubar, informierte die Landespressestelle. Das gehe aus einem Gutachten eines Tiroler Ingenieurbüros hervor, das die Vorarlberger Wildbach- und Lawinenverbauung in Auftrag gegeben hatte. Bürgermeister Andreas Kresser äußerte sein Bedauern.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red

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