15.07.2024 13:31:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Wien - Eine vom Justizministerium eingerichtete Untersuchungskommission hat politische Interventionen in der Amtszeit des verstorbenen Ex-Sektionschefs Christian Pilnacek bestätigt. Man habe in allen angeführten Punkten eine "positive", weil zutreffende Befundung abgegeben, sagte Kommissionsleiter Martin Kreutner bei der Präsentation des Berichts am Montag. Die Kommission forderte als eine Konsequenz die Einrichtung einer unabhängigen Generalstaatsanwaltschaft.
Mann in Kenia gestand Tötung von 42 Frauen
Nairobi - Nach dem Fund verstümmelter Frauenleichen auf einer Müllkippe in Nairobi hat die Polizei einen Hauptverdächtigen. Der 33 Jahre alte Mann wurde in der Nacht festgenommen, als er in einem Gasthaus das EM-Finale schaute, so die Ermittler. Der Mann habe zugegeben, 42 Frauen ermordet, zerstückelt und in Plastiksäcken verpackt in einen als Müllkippe genutzten ehemaligen Steinbruch in einem Slum von Nairobi geworfen zu haben.
Österreich droht heuer Rekord-Pleitenjahr
Wien - In den ersten sechs Monaten wurden 2.098 Firmeninsolvenzen eröffnet. Das sind um 35,8 Prozent mehr als im Vorjahr und der höchste Wert seit 15 Jahren, teilte der Alpenländische Kreditorenverband (AKV Europa) am Montag in einer Aussendung mit. Die Passiva haben sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum mit 11,5 Mrd. Euro sogar verneunfacht. Dabei war 2023 bereits von Großpleiten im Handel und der Immobilienbranche geprägt. Für 2024 prognostiziert der AKV rund 7.000 Insolvenzen.
Kein Flüchtling verweigerte bisher Einführungskurs
Wien - Die neuen verpflichtenden Grundregelkurse für Asylwerber scheinen gut anzukommen. 1.653 Flüchtlinge haben diese seit Anfang Juni absolviert, es musste keine einzige Buße verhängt werden, teilte Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) in einer Pressekonferenz am Montag mit. Der Leiter der Bundesbetreuungsagentur, Andreas Achrainer, zeigte sich über den verpflichtenden Charakter froh, sei es früher doch vorgekommen, dass Familienoberhäupter Frauen an der Teilnahme gehindert hätten.
Verletzte nach Schüssen in Wien-Ottakring noch nicht befragt
Wien - Die beiden Schwerverletzten nach den Schüssen am Yppenplatz in Wien-Ottakring am Sonntagabend sind noch nicht einvernommen worden. Die Tätergruppe war weiterhin flüchtig und die Hintergründe der Auseinandersetzung daher nach wie vor unklar, sagte Polizeisprecherin Julia Schick am Montagvormittag auf APA-Anfrage. Die Verletzten sind nach neuen, gesicherten Angaben 18 und 22 Jahre alt. Sie befanden sich noch im Spital, ihr Zustand ist stabil. Lebensgefahr hatte nicht bestanden.
Massive Kritik am Secret Service nach Trump-Anschlag
Washington - Donald Trump lobt im Interview mit der "New York Post" den Secret Service für einen "fantastischen Job". Der Ex-Präsident meint Geschwindigkeit und Präzision, mit welcher der Sicherheitsdienst bei dem versuchten Mordanschlag auf ihn den mutmaßlichen Täter erschoss. Der 78-jährige Präsidentschaftsbewerber der Republikaner steht mit seinem Lob allerdings weitgehend allein, denn der Secret Service sieht sich nach dem Anschlag mit massiver Kritik konfrontiert.
APA-Wahltrend - FPÖ unangefochten auf Platz eins
Wien - Die FPÖ hält sich zwei Monate vor der Nationalratswahl weiterhin komfortabel an der Spitze der Umfragen. Im APA-Wahltrend, der Umfragen aus den jeweils vergangenen fünf Wochen berücksichtigt, hält sie im Schnitt bei 27,2 Prozent, womit die Kurve nach kleinen Einbußen wieder leicht nach oben zeigt. Kopf-an-Kopf-Rennen gibt es um die Plätze zwei und vier, wobei die ÖVP vor der SPÖ und die NEOS vor den Grünen liegen. Den Einzug in den Nationalrat schaffen würde die Bierpartei.
Handwerkerbonus kann ab heute beantragt werden
Wien - Mit dem Handwerkerbonus sollen bekanntlich die Arbeitsleistungen von Handwerkern gefördert werden. Es kann sich um Sanierungen und Renovierungen im privaten Bereich ebenso handeln wie um Aus- und Zubauten von Wohnraum. Wobei auch seit dem 1. März erbrachte Leistungen gefördert werden. Ab heute kann - theoretisch - der Bonus unter www.handwerkerbonus.gv.at beantragt werden. Gefördert werden 20 Prozent der Arbeitskosten (netto) mit maximal 2.000 Euro heuer und 1.500 Euro 2025.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red

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