07.08.2024 17:30:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Wien - Gleich zwei Bluttaten in einem Hotel in Wien-Alsergrund sollen auf das Konto eines 33-jährigen Tschechen gehen, wobei der erste Fall, ein Fenstersturz, zunächst nicht eindeutig als Fremdverschulden eingeordnet werden konnte. Wie die Polizei am Mittwoch bei einer Pressekonferenz erläuterte, war der Mann nach dem Fund seines zweiten Opfers am 23. Juli rasch ins Visier geraten und noch am selben Tag in seiner Heimat verhaftet worden.
Thailands Justiz verfügt Auflösung größter Oppositionspartei
Bangkok - Das Verfassungsgericht in Thailand hat auf Druck konservativer Kräfte die Auflösung der progressiven Move-Forward-Partei angeordnet. Die stärkste Oppositionspartei gefährde die Monarchie, urteilten die Richter. Der einstige Spitzenkandidat Pita Limjaroenrat und weitere führende Mitglieder dürften zudem in den kommenden zehn Jahren keine politischen Ämter ausüben, hieß es. Move Forward hatte 2023 die Parlamentswahl klar gewonnen, kam aber dennoch nicht an die Macht.
Höchstwert bei Abschiebungen im ersten Halbjahr
Wien - Nach dem Höchstwert an Abschiebungen im Vorjahr hat es auch im ersten Halbjahr 2024 einen entsprechenden Rekordwert gegeben, gab Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) am Mittwoch in einer Pressekonferenz bekannt. Gezählt wurden 3.080 "freiwillige Ausreisen" und 3.473 "zwangsweise Außerlandesbringungen" von Ausländern, zusammen 6.553 und damit um sechs Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Höchste Temperatur am Great Barrier Reef seit 400 Jahren
Melbourne - Die Wassertemperaturen rund um das Great Barrier Reef in Australien haben einen Höchstwert erreicht: Nie in den vergangenen 400 Jahren war es dort so warm wie heuer. Die Erwärmung könne auf menschliche Einflüsse zurückgeführt werden. "Ohne schnelle, koordinierte und ambitionierte globale Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels werden wir wahrscheinlich Zeuge des Untergangs eines der großen Naturwunder der Erde", schrieben australische Forschende im Fachblatt "Nature".
Hoteleinsturz in Deutschland: Zwei Tote, mehrere verschüttet
Trier/Mainz - Beim Einsturz eines Hotels in Kröv im deutschen Bundesland Rheinland-Pfalz sind zwei Menschen getötet worden. Es handelt sich um eine Frau und einen Mann, sagte Einsatzleiter Jörg Teusch. Wie der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Kreises Bernkastel-Wittlich sagte, wurde die Leiche der Frau bereits geborgen. Eine verletzte Person, zu der Kontakt bestand, war noch verschüttet. Mehrere Menschen wurden lebend gerettet, darunter ein zweijähriges Kind und dessen Eltern.
Mehrstündiger Polizeieinsatz nach Festnahme in NÖ
Ternitz - Die Festnahme eines Verdächtigen in Ternitz hat am Mittwoch einen stundenlangen Großeinsatz der Polizei in der Stadt im Bezirk Neunkirchen ausgelöst. Spezialkräfte führten am Wohnort des Mannes eine Hausdurchsuchung samt Sicherstellungen durch, sagte Chefinspektor Johann Baumschlager zur APA. Teile eines Seniorenheims und andere Objekte wurden evakuiert, Straßensperren errichtet. Hintergründe nannte die Polizei vorerst nicht.
Evakuierungen nach Angriffen auf russische Region Kursk
Moskau - Angesichts schwerwiegender ukrainischer Angriffe sind aus der russischen Grenzregion Kursk nach Angaben des dortigen Gouverneurs tausende Menschen evakuiert worden. "Mehrere tausend Menschen haben die unter Beschuss befindliche Region mit unserer Hilfe verlassen", teilte der Gouverneur Alexej Smirnow in einer Videobotschaft am Mittwoch mit. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau dauerten die Gefechte in der Grenzregion am Mittwoch den zweiten Tag in Folge an.
Protestwelle in Großbritannien hält an - erste Hafturteile
London/Liverpool - In Großbritannien reißt die Serie landesweiter antimuslimischer Ausschreitungen nicht ab. Die Polizei bereitete sich am Mittwoch auf neue Krawalle vor, nachdem rechtsextreme Gruppen im Internet dazu aufgerufen hatten, Unterkünfte von Asylwerbern und auf Einwanderung spezialisierte Anwaltskanzleien anzugreifen. "Mittwoch Nacht, Jungs. Sie werden nicht aufhören zu kommen, bis ihr es ihnen sagt", hieß es etwa in einem Beitrag der Extremisten.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red

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