30.08.2024 07:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Harris wirbt in TV-Interview für politischen Neuanfang

Washington - Die demokratische US-Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris hat in ihrem ersten TV-Interview seit ihrer Nominierung die Erfolge der Regierung von Präsident Joe Biden verteidigt und für einen politischen Neuanfang geworben. "Was das amerikanische Volk meiner Meinung nach verdient, ist ein neuer Weg nach vorn und eine Abkehr vom letzten Jahrzehnt." Größere Patzer blieben in dem rund halbstündigen Interview mit dem US-Sender CNN aus.

Trump verteidigt sich nach Friedhofskontroverse

Washington - Der frühere US-Präsident Donald Trump hat sich nach Vorwürfen gegen ihn und sein Team wegen unangebrachten Verhaltens auf dem Nationalfriedhof in Arlington verteidigt. Familien von in Afghanistan getöteten US-Soldaten hätten ihn gefragt, ob er zur Kranzniederlegung komme, sagte der republikanische Präsidentschaftskandidat bei einer Wahlkampfveranstaltung in Potterville im US-Staat Michigan.

Kiew bittet in USA um Schießerlaubnis gegen Russland

Washington - Kiew bittet beim wichtigsten Verbündeten um die Erlaubnis zum Einsatz weitreichender Waffen gegen Militärziele im russischen Rückraum. Nach Angaben des Pentagons empfängt US-Verteidigungsminister Lloyd Austin seinen ukrainischen Kollegen Rustem Umjerow am Freitag in Washington. Bei dem Termin werde Austin Informationen über die aktuelle Gefechtslage erhalten, unter anderem über die Lage im russischen Gebiet Kursk, sagte die stellvertretende Pentagon-Sprecherin Sabrina Singh.

ChatGPT hat mehr als 200 Millionen Nutzer

San Francisco/Cupertino /Santa Clara (Kalifornien) - Der KI-Chatbot ChatGPT hat die Marke von 200 Millionen Nutzern geknackt. Damit hat sich die Zahl der mindestens einmal im Monat aktiven Anwender seit November vergangenen Jahres verdoppelt, wie die Entwicklerfirma OpenAI mitteilte. ChatGPT ist der Chatbot, der vor über einem Jahr den Hype um Künstliche Intelligenz auslöste. Solche KI-Programme werden mit gewaltigen Mengen an Informationen trainiert und können Texte auf dem sprachlichen Niveau eines Menschen formulieren.

Vertrauen in Politiker steigt trotz Wahlkampfs

Wien - Trotz des Wahlkampfs steigen überraschenderweise die Vertrauenswerte der heimischen Spitzenpolitiker. Besonders die Regierungsmitglieder der ÖVP können zum Ende der Legislaturperiode im APA/OGM-Vertrauensindex ihre Werte verbessern. Auch Oppositionspolitiker wie NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger und FPÖ-Chef Herbert Kickl weisen bessere Werte als zuletzt im Mai auf. Zu den wenigen Verlierern zählen SPÖ-Chef Andreas Babler und Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne).

Wlazny will erst nach Wahl "faktisch diskutieren"

Wien - Das Ziel der Bierpartei ist der Einzug ins Parlament, und die Chancen stehen nicht schlecht. Vier Wochen vor der Wahl tourt Parteichef Dominik Wlazny im Kleinbus durch Österreich, wofür die Partei inhaltlich steht, ist aber noch immer nicht zur Gänze bekannt. Dass potenzielle Wähler die sprichwörtliche "Katze im Sack" kaufen würden, findet er im APA-Interview nicht. Eine Satzungsänderung, die den Mitgliedern mehr Mitspracherecht einräumt, wird vor der Wahl nicht mehr kommen.

NEOS kritisieren Zadić für fehlende Unterstützung der WKStA

Wien - Die NEOS werfen der Regierung, insbesondere der Grünen Justizministerin Alma Zadić, fehlende Unterstützung der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft vor. Während die Zahl der offenen Großverfahren auf 74 angestiegen ist, stagniert die Personalsituation der WKStA bei 44 Vollzeitstellen, zeigt eine parlamentarische Anfrage. "Zadić lässt die WKStA im Stich und gefährdet dadurch die Korruptionsbekämpfung", sagte die pinke Sicherheitssprecherin Stephanie Krisper zur APA.

"Shanshan" hält Japan weiter in Atem

Tokio - Der Taifun "Shanshan" hält die Bewohner Japans mit starken Regenfällen und Sturmböen in Atem. Die Zahl der Todesopfer erhöhte sich nach Angaben des TV-Senders NHK auf vier. Zudem hätten mindestens 96 Menschen Verletzungen erlitten. Zwar schwächte sich der Wirbelsturm auf seinem Weg von der südwestlichen Hauptinsel Kyushu Richtung Nordosten ab, überzog jedoch weite Teile des Landes weiter mit starkem Regen. Es kam zu Überschwemmungen, Schäden und Verkehrsbehinderungen.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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