03.09.2024 10:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Putin trotz IStGH-Haftbefehls in der Mongolei empfangen

Ulaanbaatar (Ulan Bator) - Der russische Präsident Wladimir Putin ist ungeachtet des gegen ihn vorliegenden Haftbefehls des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) vom mongolischen Staatschef Uchnaagiin Chüreslsüch in Ulan Bator empfangen worden. Die Gastgeber boten auf dem zentralen Platz der Hauptstadt am Dienstag unter anderem Soldaten in traditionellen Uniformen und zu Pferde auf. Es ist der erste Besuch Putins in einem IStGH-Mitgliedsland seit Erlass des Haftbefehls gegen ihn im März 2023.

Tote bei neuen russischen Angriffen auf die Ukraine

Kiew (Kyjiw) - Durch russische Luft- und Artillerieangriffe auf ukrainisches Gebiet sind nach Behördenangaben mehrere Zivilisten getötet und verletzt worden. In der südlichen Stadt Saporischschja schlugen nach einem Besuch von Präsident Wolodymyr Selenskyj am Montagabend Geschosse ein und töteten zwei Menschen. Ein Opfer sei ein achtjähriger Bub, schrieb Gebietsgouverneur Iwan Fedorow auf Telegram. Ein Gebäude sei beschädigt worden.

Nehammer schließt auch Koalitionsverhandlungen mit Kickl aus

Wien - Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) schließt nach der Wahl eine Koalition mit FPÖ-Chef Herbert Kickl aus und würde mit diesem auch keine Regierungsverhandlungen führen, wie er am Montagabend im ORF-"Sommergespräch" erklärte. Das gilt aber offenbar nur für den freiheitlichen Parteichef: "Die FPÖ ist eine sehr heterogene Partei", es gebe darin viele vernünftige Politiker genauso wie in der SPÖ, meinte Nehammer.

KSV: Eigenverschulden weiter Hauptgrund für Privatpleiten

Wien - Die Gläubigerschützer vom KSV1870 haben sich wieder mit den Ursachen für Privatinsolvenzen beschäftigt. Auch im Vorjahr war laut der neuesten Analyse des Verbandes "persönliches Verschulden" aufgrund einer "dauerhaften Überschätzung der eigenen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit" der häufigste Pleitegrund. Auf Basis der Untersuchungsergebnisse plädiert der KSV gegenüber der APA für eine Rückkehr zu einer Entschuldungsdauer von fünf Jahren. Derzeit sind auch drei Jahre drin.

Löscharbeiten nach Waldbrand im Raum Gänserndorf im Laufen

Gänserndorf - Der Waldbrand im Raum Gänserndorf hat am Dienstag weiterhin die Feuerwehren beschäftigt. In den Nachtstunden standen rund 100 Mitglieder im Einsatz, um Glutnester abzulöschen. Nach einer Ablöse in den Morgenstunden bekämpften rund 80 Feuerwehrleute die Flammen. Bezirkskommandant Georg Schicker hoffte, dass in den Abendstunden "Brand aus" gegeben werden kann. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig.

Entwurf zur Handy-Sicherstellung fertig, wird "geprüft"

Wien - Das Justizministerium hat laut "Kleiner Zeitung" (Dienstag-Ausgabe) den Gesetzesentwurf zur Handy-Sicherstellung fertiggestellt und an den Koalitionspartner ÖVP übermittelt. Seitens des zuständigen Ressorts von Verfassungsministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) hieß es dazu auf APA-Anfrage, der Entwurf liege seit Ende letzter Woche vor und werde nun "geprüft". Beschlossen werden soll die Gesetzesreparatur noch vor der Wahl.

London verteidigt Aussetzung von Waffenexporten nach Israel

London - Der britische Verteidigungsminister John Healey hat die Suspendierung von einigen Lizenzen für Waffenexporte nach Israel verteidigt. Die Entscheidung werde "keine wesentlichen Auswirkungen auf die Sicherheit Israels" haben, sagte Healey dem Sender Times Radio. Großbritannien habe die Pflicht, Gesetze zu befolgen. Das ändere aber nichts an der "unerschütterlichen Verpflichtung", das Recht Israels auf Selbstverteidigung zu unterstützen.

Schwerer Brand in Friaul - Region bittet Kärnten um Hilfe

Udine - Seit Tagen tobt ein Waldbrand am Berg Cimadors in der Provinz Udine. Fast 300 Hektar wurden zerstört, berichtete der friaulische Zivilschutz, der nun bei der Brandbekämpfung Kärnten um Unterstützung bittet. "Wir arbeiten daran, das grenzüberschreitende Protokoll mit Österreich zu aktivieren, damit das Wasser zur Bekämpfung des Brandes aus dem Weißensee und nicht aus der weit entfernteren Adria stammt", berichtete Riccardo Riccardi, Beauftragter für den Zivilschutz der Region.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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