05.09.2024 10:30:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Wien - Umwelt- und Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) will auch nach der Nationalratswahl weitermachen und hofft auf eine neuerliche Regierungsbeteiligung ihrer Partei - inklusive ihr selbst. Ansonsten drohe eine Koalition, in der "der Klimaschutz unter die Räder kommt", sagte sie im Interview mit der APA. Dass dieser europaweit nicht mehr so wichtig genommen werde, stellte sie vehement in Abrede, denn die Verwüstungen durch die Krise seien den Menschen deutlich bewusst.
NEOS wollen mehr Lehrer und Ganztagsschulen
Wien - Die NEOS haben im Wahlkampf die Bildung als eines ihrer Hauptthemen auserkoren. In einer mit externen Experten bestückten Arbeitsgruppe wurden Vorhaben gesammelt, die gleich nach der Wahl im Rahmen einer Regierungstätigkeit angegangen werden sollen. Dazu gehören, wie Parteichefin Beate Meinl-Reisinger und Wiens Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr bei einer Pressekonferenz ausführten, ein Ausbau der Ganztagesschulen, eine Lehrer-Rekrutierungsinitiative und ein Bildungspass.
Schüsse bei Polizeieinsatz nahe NS-Dokuzentrum München
Berlin - Nahe dem NS-Dokumentationszentrum in der Münchner Innenstadt sind am Donnerstagvormittag mehrere Schüsse gefallen. "Im Bereich Karolinenplatz kam es zu Schussabgaben durch polizeiliche Einsatzkräfte auf eine verdächtige Person, die Person wurde hierbei getroffen", schrieb die Münchner Polizei am Donnerstag auf dem Kurznachrichtendienst X. "Der Einsatzraum ist großräumig abgesperrt." Auch das israelische Generalkonsulat befindet sich in der Nähe.
Fünf Tote bei israelischem Luftangriff im Westjordanland
Jerusalem - Der israelische Armeeeinsatz gegen islamistische Extremisten im Westjordanland dauert an. Bei einer Militäraktion in Tubas im Norden des Gebiets kamen fünf Palästinenser ums Leben, als ihr Auto von einer israelischen Rakete getroffen worden sei, teilte das Gesundheitsministerium in Ramallah mit. Die Rakete sei von einer Drohne abgefeuert worden. Bei dem Angriff wurden demnach auch zwei Personen verletzt, eine davon schwer.
Getötete 91-Jährige starb durch stumpfe Gewalteinwirkung
Wien - Die 91-jährige Frau, die im Zuge eines Einbruchs in ihr Kleingartenhäuschen in Wien-Floridsdorf getötet worden ist, ist durch stumpfe Gewalteinwirkung gegen ihren Kopf ums Leben gekommen. Diese ursprüngliche Annahme der Ermittler wurde nun auch von den Ergebnissen der Obduktion bestätigt, hieß es am Donnerstag seitens der Polizei zur APA. Offen ist weiterhin der Todeszeitpunkt der Frau.
China verspricht weitere Milliarden-Kredite für Afrika
Peking - China will den afrikanischen Staaten weitere Milliarden-Hilfen zukommen lassen. In den kommenden drei Jahren wolle die Volksrepublik weitere 360 Milliarden Yuan (etwa 50,7 Milliarden US-Dollar) an Darlehen ausgeben, sagte Staats- und Parteichef Xi Jinping bei der Eröffnung des China-Afrika-Forums in Peking. 210 Milliarden Yuan sollen über Kredite fließen, weitere 80 Milliarden über verschiedene Hilfsmittel und 70 Milliarden über chinesische Firmen investiert werden.
Kreml: Friedensdialog mit Ukraine aktuell nicht angebracht
Moskau - Friedensgespräche mit der Ukraine sind nach Ansicht Russlands derzeit nicht angebracht. Die Voraussetzungen dafür seien nicht gegeben, zitierte die Nachrichtenagentur RIA den Sprecher des russischen Präsidialamtes, Dmitri Peskow, am Donnerstag. Der Agentur TASS zufolge sagte Peskow zudem, dass in Russland nicht über eine weitere Mobilmachung diskutiert werde. Der Sprecher beklagte zudem, es seien ausländische Militärausbilder in der Ukraine im Einsatz.
Putin: Russland zu Verhandlungen mit der Ukraine bereit
Wladiwostok - Russland ist nach den Worten des russischen Präsidenten Wladimir Putin zu Verhandlungen mit der Ukraine bereit. "Sind wir bereit, mit ihnen zu verhandeln? Wir haben uns nie geweigert", sagte Putin am Donnerstag beim Östlichen Wirtschaftsforum in Wladiwostok. "Wenn es (in der Ukraine) den Wunsch nach Verhandlungen gibt, werden wir uns nicht verweigern." Gesprächsgrundlage müssten die Ergebnisse der Verhandlungen vom Frühjahr 2022 in Istanbul sein.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red

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